Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Handball TV St. Georgen: "Können richtig gut mitmischen"

Von
Der TV St. Georgen: Trainer Matthias Flaig, Yannik Abelmann, Niklas Holzmann, Peter Assfalg, Luca Schmid, Tobias Hänse, Lukas Holzmann, Niclas Grießhaber, Theo Assfalg, Stephan Lermer, Trainer Patrik Papke (hinten von links), Malte Laabs, Thule Laabs, Robin Schmidt, Dominik Bühler, Joel Erdrich, Jannik Kaltenbach, Jan Holzmann, Mario Müller und Marvin Böhlefeld (vorne). Foto: Janz

TuS Steißlingen II – TV St. Georgen (Sonntag, 16.30 Uhr). Am Sonntag startet das neuformierte Herrenteam des TV St. Georgen in die Landesliga-Saison.

Mit der Südbadenliga-Reserve des TuS Steißlingen, dem letztjährigen Tabellenfünften, wird den Bergstädtern direkt alles abverlangt. Das "Second Team", wie sich die Steißlinger selbst nennen, ist in den vergangenen Jahren zu einer Einheit zusammengewachsen und alles andere als ein "zusammengewürfelter Haufen", wie man es vielleicht bei einer Reservemannschaft vermuten könnte. Mit Fabian Rihm und Julian Kalweit verfügt Coach Dominik Garcia über zwei erfahrene Spieler, die gleichzeitig auch die Haupttorschützen sind.

Am ersten Spieltag setzte es für die Hegauer eine 23:34-Niederlage bei der HU Freiburg. Die HU gilt in dieser Saison als haushoher Favorit in Sachen Aufstieg und hat ihren ohnehin schon starken Kader noch weiter verbessert. So war die Niederlage für den TuS wohl gut zu verkraften. Gleichermaßen forderte Garcia bereits vor der Partie, dass sein Team im folgenden Heimspiel, eben gegen den TV St. Georgen, zwingend punktet und ein Zeichen setzt.

Gegen dieses Vorhaben wird die Mannschaft des neuen TVS-Trainergespanns Matthias Flaig/Patrik Papke jedoch etwas einzuwenden haben.

Die Jungs vom Roßberg haben im Sommer einen großen Umbruch erlebt. Neben Trainer Jürgen Herr standen auch Manuel Bürk (TSV Deizisau), Jonas Herrmann (Karriereende), Jannick Waller (Studium) und Thomas Schwer (Beruf) nicht mehr zur Verfügung. Neu im Team sind Luca Schmid (Rhein-Neckar Löwen), Marvin Böhlefeld (eigene Jugend) und Tobias Hänse (TVS II).

Zudem sind die Rückkehrer Lukas Holzmann, der die gesamte vergangene Runde verletzt ausfiel, und Dominik Bühler, der zuletzt aus beruflichen Gründen pausierte, wieder im Kader.

Dazu kommen die beiden Youngster Robin Schmidt und Peter Assfalg, die bereits zur Winterpause zum Team aus der Bergstadt stießen und sich nun ausgiebig akklimatisieren sollen.

Die Mannschaft ist mit einem Altersdurchschnitt von knapp über 24 Jahren wesentlich jünger im Vergleich zu den Vorjahren. Nur Bühler hat das 30. Lebensjahr bereits passiert.

In der Vorbereitung gab es Licht und Schatten. Exemplarisch dafür lässt sich das Trainingsspiel beim Landesliga-Nord-Team des SV Ohlsbach heranziehen. Nach einer schwachen ersten Hälfte drehten die Bergstädter den 11:18-Rückstand in einen 29:28-Auswärtssieg. Im zweiten Durchgang überzeugte das Team dabei durch eine kämpferische Defensivarbeit und hohes Tempo.

In weiteren Spielen gegen die württembergischen Teams HSG Baar (26:25) und TG Schömberg (29:27) unterlag St. Georgen jeweils knapp. Gegen die SG Hornberg/Lauterbach/Triberg (26:32 und 23:30) fuhr der TVS hingegen deutliche Siege ein.

Das Potenzial ist folglich ohne Zweifel vorhanden. Entscheidend wird jedoch sein, ob die Jungs vom Roßberg ihre PS auf die Straße bekommen und wie schnell Konstanz in die jeweiligen Leistungen einkehrt. "Ich vermute, dass sich die Liga in drei Teile gliedert. Es könnte eine kleine Spitzengruppe, wenige Teams, die sich schnell im Tabellenkeller finden, und dazwischen ein extrem breites und ausgeglichenes Mittelfeld geben. Wenn wir unser Potenzial abrufen, können wir richtig gut mitmischen. Tun wir dies nicht, kann es aber auch schnell ungemütlich werden. Jeder Spieltag ist wichtig", gibt Matthias Flaig einen Ausblick.

Erschwerend kommt hierbei hinzu, dass sich bereits einige Spieler mit kleineren Verletzungen herumplagen. Das Trainergespann möchte die letzten Einheiten vor allem nutzen, um weitere Details zu optimieren. Gleichzeitig wird die Intensität etwas gedrosselt, so dass das Team am Sonntag ausgeruht ins Mindlestal reisen kann.

Artikel bewerten
0
loading

Ihre Redaktion vor Ort St. Georgen

Nadine Klossek

Fax: 07724 94818-15

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.