Für die SG HCL war es ein gebrauchter Tag. Foto: Baumann

Große Enttäuschung bei der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell: Sie unterliegt dem TSV Altensteig II vor gut 100 Zuschauern mit 27:32.

SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell – TSV Altensteig II 27:32 (9:13). Vor gut 100 Zuschauern fand in der Calwer Walter-Lindner-Halle das Bezirksliga-Derby zwischen den Handballern der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell und dem TSV Altensteig II statt, das die Gäste für sich entscheiden konnten.

 

Ein Siebenmetertor, erzielt durch Kai Keller, eröffnete das Derby. Die Calwer fanden gut ins Spiel und setzten sich in den ersten Minuten mit einer 4:1-Führung ab. Das war aber das letzte Mal, dass die SG HCL die Führung behielt. Der TSV Altensteig II, der anfangs noch mit dem harzlosen Ball zu kämpfen hatte, nutze die Ballverluste auf Seiten der Calwer aus und konnten dadurch ins Spiel finden. Diese konnten ihren Rückstand von drei Toren aufholen, die Führung übernehmen und hatten somit nach der ersten Viertelstunde einen Drei-Tore-Vorsprung.

Aufholjagd lässt kalt

Die kurze Aufholjagd der SG HCL, die sich auf ein Tor wieder ran kämpfen konnten, ließ die Altensteiger kalt. Sie sammelten sich wieder und konnten mit einer 13:9-Führung in die Pause gehen. Andreas Dannenberg konnte in der ersten Halbzeit bereits fünfmal Punkten.

Die SG HCL begann die zweite Halbzeit mit einer zweiten Aufholjagd. Durch schnelle Tore von Kai Keller und Jakob Kappler und zwei Zeitstrafen der Gäste konnte der Rückstand bis auf ein Tor verringert werden. Diese Phase wurde durch eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Jakob Kappler unterbrochen. Die SG HCL schaffte es erneut nicht, den Ausgleich zu erzielen.

Das Spiel blieb auch in seiner letzten Phase intensiv und beide Mannschaften kämpften um jeden Ball. Durch Ballverluste und Abschlusspech bei den Calwern gelang es dem TSV Altensteig II, sich wieder abzusetzen und behielten somit die Kontrolle über das Spiel. Die Altensteiger nutzen jede Möglichkeit, um Tore zu erzielen, und schafften es, sich einen soliden Vier-Tore-Vorsprung zu erkämpfen, den sie bis zum Schluss halten konnten.