Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Handball Strobl: "Das ist ein bitterer Schlag"

Von
Die Corona-Maßnahmen treffen den Sport mit "voller Wucht". Foto: Uwe Anspach/dpa Foto: dpa

Auch der Sport ist von den von der Bundesregierung und den Ministerpräsidenten der Länder getroffenen Maßnahmen zur Bekämpfung der sich explosionsartig ausbreitenden Coronvirus-Infektionen nicht verschont geblieben.

Auch für die Amateursportler gilt ein Spiel- und Trainingsverbot bis Ende November. Ganz heftig trifft es natürlich auch die Handballer. Zwar läuft der Spielbetrieb in der Handball-Bundesliga weiter, allerdings ohne Zuschauer. "Das ist für uns organisatorisch und wirtschaftlich ein ganz bitterer Schlag. Wir haben viel Geld und Zeit in Hygienekonzepte gesteckt, die in meinen Augen funktionieren. Da spreche ich nicht nur für uns sondern auch für andere Branchen im Unterhaltungsgewerbe oder die Gastronomie.

"Dass das von der Politik nicht honoriert, sondern alles pauschal beurteilt wird, ist wirklich bitter", sagt Wolfgang Strobel, Geschäftsführer des Handball-Bundesligisten HBW Balingen-Weilstetten, der nach Stand der Dinge zumindest das Heimspiel gegen den SC DHfK Leipzig (Samstag, 14. November) ohne Zuschauer austragen muss. "Für uns bedeutet das den gleichen finanziellen Aufwand – allerdings ohne, dass wir Einnahmen haben."

Doch Strobel blickt über den Tellerrand der HBL hinaus und denkt auch an die Spiele auf Verbands- und Bezirksebene. "Besonders dass Kinder und Jugendliche jetzt komplett aus dem Spiel- und Trainingsbetrieb heraus gerissen werden, ist emotional und gesellschaftlich ein noch größerer Einschnitt. Weil es bisher keine belastbaren Zahlen dafür gibt, dass man sich beim Handballspielen anstecken kann, wäre ich dafür gewesen, die Runde fortzusetzen." Die Handballer der HSG Hossingen-Meßstetten haben den Trainingsbetrieb bereits eingestellt.

"Wir hatten so ein tolles Hygienekonzept, trotzem haben der TSV Meßsteten und der TSV Hossingen gleich reagiert", sagt Martin Röthlingshöfer, der die Landesliga-Frauen der Spielgemeinschaft coacht. Wie es weiter geht, weiß er selbst noch nicht genau. "Wir dürfen ab Montag eigentlich nur noch joggen und müssen von Woche zu denken. Aber wir wollen kreativ sein und uns überlegen, was wir dem Nachwuchs und den Aktiven anbieten können."

Artikel bewerten
4
loading
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.