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Handball Start im September ist längst nicht klar

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Bislang war Handballtraining in der Halle nicht möglich. Ab Dienstag können die Teams allerdings auch unter dem Dach trainieren, Körperkontakt ist aber tabu. Wann auch wieder mit Zweikämpfen trainiert werden kann, ist derzeit noch völlig unklar. Foto: Rip

Nachdem bereits viele Freiluftsportarten wieder auf dem Platz sind, dürfen die Handballer ab Dienstag wieder in die Halle. Beim Verband hofft man noch auf einen Saisonstart im September – in trockenen Tüchern ist das aber natürlich noch lange nicht.

Den Handballern ist das gelungen, wovon viele Funktionäre im Fußball derzeit nur träumen können. Deutschlandweit wurde eine weitestgehend einheitliche Linie für die Saison 2019/20 gefunden – von der Bundes- bis zur Kreisliga wurde die Runde abgebrochen. Das Ganze ging relativ geräuschlos über die Bühne, im Südbadischen Handballverband (SHV) gab es auch keinen Einspruch gegen die Wertung.

Termin nicht abzusehen

Doch schon Anfang April, als die Entscheidung zum Abbruch der Saison getroffen wurde, dürfte den SHV-Funktionären klar gewesen sein, dass damit längst nicht alle Probleme aus dem Weg geräumt worden sind. Denn natürlich ging auch damals schon der Blick in Richtung neue Saison, die in Südbaden in den meisten Ligen Mitte September beginnt. Ob das in diesem Jahr so funktioniert, ist derzeit noch völlig offen. "Ob die Spielrunde 2020/21 im September beginnen kann, ist aktuell nicht abzusehen", heißt es auch in einem Schreiben des SHV.

Bislang keine Zweikämpfe

In diesem wird von einer virtuellen Zusammenkunft von 45 bis 50 Vereinen und Teilen des SHV-Präsidiums berichtet. Neben dem Spielbetrieb ging es auch um das "Return to play"-Konzept (siehe Info) des Deutschen Handballbunds. Dieses sieht in acht Stufen die Rückkehr zum Spielbetrieb vor Zuschauern bis zum 1. September vor. "Ob diese Zeitleiste realisiert werden kann, hängt wie immer von der Datenlage zum Infektionsgeschehen ab. Aktuell befindet sich Baden-Württemberg in Stufe drei, die ein Training in Kleingruppen in Freien erlaubt. Athletik und Techniktraining sind ohne Zweikämpfe erlaubt", so der SHV. Ab Montag, 2. Juni, ist der Übergang in Stufe vier möglich, da Sporthallen wieder öffnen dürfen. "Auf dieser Basis ist das Training von zum Beispiel zwei Gruppen mit jeweils zehn Personen in einer Halle mit 40 x 20 Metern möglich", so der Verband. Zweikämpfe sind aber weiterhin verboten, zudem gelten Hygiene- und Abstandsregelungen. Im Positionspapier des DHB war diese Stufe bereits ab dem 18. Mai vorgesehen, regionale Unterschiede seien aber natürlich möglich, so der DHB.

Behörden entscheiden

Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern und Kreisen waren daher auch Thema in der Telefonkonferenz. "Der SHV wird die Entwicklung in Baden-Württemberg weiter beobachten und die Vereine über den Übergang in die nächste Stufe informieren. Die Vereine müssen dann jedoch diesen Übergang lokal mit ihrer Stadt/Gemeinde rückversichern", heißt es daher beim SHV. Da weiterhin vieles unklar ist, arbeitet der Verband mit Blick auf die neue Runde mit mehreren Szenarien, "wie die Spielrunde in Abhängigkeit vom Beginn ablaufen kann".

Komplizierte Spielplanung

Bis Ende Juni sollen die Vereine dazu Informationen erhalten, damit die Spielplanung vor den Sommerferien erfolgen kann. Die Erstellung des Spielplans dürfte in diesem Jahr noch etwas komplizierter werden, da die meisten Ligen aufgestockt werden, dementsprechend haben die Teams mehr Spiele. Ein regulärer Saisonstart im September wäre daher wichtig. Ob er auch realistisch ist, ist die andere Frage.

Beim Verband war man mit der Telefonkonferenz zufrieden. "Der Wiedereinstieg in den Mannschafts- und Kontaktsport Handball ist eine Herausforderung für die Vereine", wird SHV-Präsident Alexander Klinkner in einer Mitteilung zitiert. "Aber es führt kein Weg an diesen Limitierungen vorbei, wenn wir eine Chance haben wollen, zur Spielrunde 2020/21 im September wieder in die Halle und auf die Platte wollen", so Klinkner weiter.

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