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Handball "So viele Fans wie möglich"

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Am 1. Oktober soll es wieder losgehen in den Handballhallen. Die Hoffnung der HBL-Klubs: Dann dürfen auch wieder Zuschauer zusehen bei den Aktionen von zum Beispiel der Balinger Romas Kirveliavicius (links) und Marcel Niemeyer (rechts)..Foto: Eibner Foto: Schwarzwälder Bote

Die Handball-Bundesliga hat ein Signal des Aufbruchs gesendet und ihren Klubs eine erste Perspektive für den Neustart aufgezeigt. Die nächste Saison soll am 1. Oktober und dann auch möglichst wieder vor Zuschauern starten.

"Wir kommen wieder!", schrieb die Liga auf Twitter. "Wir werden weiterhin alles in unserer Macht Stehende unternehmen, um passende Rahmenbedingungen für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs mit Zuschauern zu ermöglichen", sagte HBL-Präsident Uwe Schwenker.

Mit dem geplanten Starttermin Anfang Oktober haben die Klubs der 1. und 2. Liga immerhin schon mal die langersehnte Perspektive für ihre Planungen. Die konkreten Spielpläne sollen bis Ende Juli veröffentlicht werden. Am 30. Juni 2021 soll die nächste Spielzeit beendet sein.

Zufrieden zeigte sich der Geschäftsführer des Bundesligisten HBW Balingen-Weilstetten, Wolfgang Strobel: "Endlich gibt es ein konkretes Datum, auf das wir alles ausrichten können." Die Hoffnung ist auch bei ihm groß, dass im Oktober Handball vor Publikum möglich sein wird. "Die HBL hat ein Hygienekonzept erarbeitet, das wir in den nächsten Tagen mit den örtlich zuständigen Behörden auf die Situation in der Balinger SparkassenArena abstimmen werden", kündigte Strobel an. "Unser Ziel wird sein, dass wir unter Berücksichtigung aller Vorgaben, so viele Zuschauer wie möglich in die Halle bekommen werden."

Auch die Spieler sind froh, dass es endlich wieder eine Perspektive gibt, ein Ziel, auf das sich hinzuarbeiten lohnt. "Wir haben die Mannschaft schon umfassend informiert. Die Vorfreude der Jungs ist riesig", berichtete Strobel. "Endlich wieder gemeinsam trainieren! Endlich haben die langen Wochen ohne Harz-verklebten Ball ein Ende!" Bereits kommende Woche werden die Gallier unter Berücksichtigung der gültigen Hygienevorschriften wieder ins Training einsteigen.

Ähnlich sehen es die anderen HBL-Vereine. "Endlich wieder Handball", schrieb Berlins Sportvorstand Stefan Kretzschmar auf Twitter. Flensburgs Geschäftsführer Dierk Schmäschke freute sich, "wieder ein Ziel vor Augen" zu haben. Stuttgarts Trainer und Geschäftsführer Jürgen Schweikardt sprach von einer "absolut richtigen Entscheidung". Dennoch bleibt eine große Unsicherheit. Denn auf lange Sicht überleben die extrem auf Zuschauer- und Sponsoreneinnahmen angewiesenen Bundesligisten nur, wenn sie so schnell wie möglich zumindest wieder vor einem Teilpublikum spielen können. Ob das schon ab dem 1. Oktober gelingt, kann derzeit niemand beantworten.

Im Idealfall kann die Liga ihr Konzept Ende September testen. Dann soll der ursprünglich für den 2. September geplante Supercup zwischen Meister Kiel und der SG Flensburg-Handewitt in Düsseldorf stattfinden. Da es keine Absteiger, sondern nur zwei Aufsteiger gab, erwartet die in der nächsten Spielzeit auf 20 Klubs aufgestockte Bundesliga im Anschluss ein eng getaktetes Programm. "In jedem Fall erwartet uns eine sehr komplexe Saison, die uns aufgrund der hohen Termindichte viel Flexibilität und Solidarität abverlangen wird", sagte Bohmann.

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