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Handball SG setzt sich im Topduell durch

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Feierte ein bärenstarkes Comeback im Leipziger Tor: Milos Purtera. Foto: Eibner Foto: Schwarzwälder Bote

(umu). Die großen Überraschungen sind am Samstag und Sonntag in der Handball-Bundesliga ausgeblieben. Die Topteams aus Kiel und Flensburg bauten mit ihren Siegen ihre Binz auf 10:2 Punkte aus und bilden gemeinsam mit den Rhein-Neckar Löwen das Führungstrio.

Der TVB Stuttgart unterstrich seine gute Form auch im Auswärtsspiel bei der SG Flensburg-Handewitt. Die Schwaben legten furios los, führte nach acht Minuten mit 5:1. Zwar schloss der Favorit auf, glich nach 20 Minuten zum 11:11 aus, aber der TVB blieb mutig, spielte mit viel Dampf und Tempo nach vorne. Und damit hatte die SG-Deckung so ihre Probleme. Die Konsequenz: Zur Pause führte Stuttgart in der Flens-Arena mit 18:17. Anfang der zweiten Hälfte leistete sich der TVB aber ein paar Fehler zu viel; die SG glich aus und zog auf 27:23 davon (47.). Nach einer Auszeit von Coach Jürgen Schweikardt aber kam Stuttgart zurück. Goalgetter Viggo Kristjansson sorgte per Siebenmeter für den 27:28-Anschluss – die Gäste waren wieder bei der Musik. In der Schlussphase aber machte Flensburg, das in Jim Gottfridsson einen überragenden Spielmacher hatte, schließlich den Heimsieg (34:30) perfekt.

Weniger spannend war das Duell zwischen Rekordmeister THW Kiel und Schlusslicht HSC 2000 Coburg. Der Aufsteiger hatte an der Förde keine Chance, lag bereits zur Pause aussichtslos mit 13:22 im Hintertreffen. Im zweiten Abschnitt änderte sich an der Dominanz der Zebras nichts, nach 49 Minuten stand’s 35:18. Coburgs Coach Alois Mraz nutzte nun die Chance zu Experimenten – eines davon war durchaus erfolgreich. Er beorderte den ehemaligen Balinger Florian Billek von der Rechtsaußenposition in den rechten Rückraum, und Billek netzte munter ein.

Knapp ging es im Spiel zwischen dem Bergischen HC und den Füchsen Berlin zu. Die Bergischen Löwen hatten nach einer 17:16-Pausenführung bis auf die Zielgerade die Hand an den Punkten, am Ende aber setzten sich die Füchse mit 31:29 durch.

Mit eine ganz starken Schluss-Spurt sicherte sich Frisch Auf Göppingen im Heimspiel gegen die HSG Wetzlar zwei Punkte. Zwölf Minuten vor Schluss führte Wetzlar mit 28:26, aber dann wendete Frisch Auf das Blatt und setzte sich noch mit 33:30 durch.

Knapp vier Wochen war der SC DHfK Leipzig aufgrund zahlreicher Corona-Fälle im Team nicht mehr im Einsatz. Am Sonntag holte sich das ersatzgeschwächte Team von Trainer André Haber, in dem sieben Kräfte verletzt oder Corona bedingt fehlten, im Heimspiel gegen den TBV Lemgo einen Punkt. Nach mächtigen Startschwierigkeiten – Lemgo führte nach 20 Minuten mit 14:8 – fand der SC seinen Rhythmus, holte Tor um Tor auf und ging nach 40 Minuten gar in Führung (22:21) und lag drei Minuten vor Schluss mit 32:20 in Front. Doch Lemgo stemmte sich gegen die Niederlage und holte am Ende noch ein 32:32. Herausragend bei den Gastgebern war Torhüter Milos Putera. Der 38-jährige Slowake, früher auch in Diensten des HBW Balingen-Weilstettten, hatte seine Karriere eigentlich schon beendet und steht bei den Leipzigern nun als Torwarttrainer unter Vertrag. Doch Putera feierte sein Comeback und war ein sicherer Rückhalt der Sachsen.

SG Flensburg-Handewitt – TVB Stuttgart 34:30 (17:18). SG Flensburg-Handewitt: Gottfridsson (8), Röd (8), Steinhauser (6/3), Johannessen (4), Larsen (3), Jöndal (2), Sikosek Pelko (2), Hald (1); TVB Stuttgart: V. Kristjansson (11/4), Lönn (6), Weiß (4), Wieling (4), M. Häfner (3), Peshevski (1), Zieker (1).

SC DHfK Leipzig – TBV Lemgo Lippe 32:32 (15:17). SC DHfK Leipzig: Wiesmach (8), Ph. Weber (5), Binder (4), M. Gebala (4), Leun (3), Pieczkowski (3), Mamic (2), Remke (2), Krzikalla (1/1); TBV Lemgo Lippe: Elisson (5/3), G. Guardiola (5), I. Guardiola (5), Suton (5), Cederholm (4), Kogut (3), Hangstein (1), Reimann (1), Schagen (1), Timm (1), Zerbe (1).

Frisch Auf Göppingen – HSG Wetzlar 33:30 (16:19). F Göppingen: Schiller (9/7), Zelenovic (5), Ellebaek (4), Heymann (4), Kozina (4), Goller (2), Smarason (2), Bagersted (1), Hermann (1), Kneule (1); HSG Wetzlar: Cavor (7), Mellegard (5), Forsell Schefvert (4), Björnsen (3), Fredriksen (3), Lindskog (3), Holst (2/2), Rubin (2), Henningsson (1).

THW Kiel – HSC 2000 Coburg 41:26 (22:13). THW Kiel: Sunnefeldt (8), Sagosen (6), Pekeler (5), Zarabec (5), Dahmke (3), Ehrig (3), M. Landin (3), Reinkind (3), Duvnjak (2), Ekberg (2/2), Wiencek (1); HSC 2000 Coburg: Billek (6), Zeman (5), Schikora (4), Varvne (4), Schröder (2), Dettenthaler (1), Kurch (1), Neuhold (1), Sproß (1), Zetterman (1).

Bergischer HC – Füchse Berlin 29:31 (17:16). Bergischer HC: Darj (5), D. Schmidt (5), A. Gunnarsson (4/3), Gutbrod (4), Babak (3), Majdzinski (3), Stutzke (3), Boomhouwer (1), Szücs (1); Berlin: Lindberg (10/6), Holm (6), Wiede (4), Freihöfer (3), Andersson (2), Matthes (2), Drux (1), Gojun (1), Koch (1), Milosavljev (1).

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