Auf die Wendel-Sieben wartet am Samstag (19.30 Uhr) im letzten Auswärtsspiel des Jahres eine schwere Aufgabe.
Fünf Heimsiege bei einer Niederlage gegen den HC Neuenbürg 2000 stehen für die samstäglichen Gastgeber zu Buche.
Zwei Pluspunkte und vier Minuspunkte trennen die HSG Albstadt und die HSG Ostfildern. HSG-Co-Trainer Dominik Koch weiß: „Wir haben in Ostfildern schon ein Brett vor der Brust. Die sind eine starke, körperlich gute Mannschaft. Gegen Steißlingen haben sie nur mit drei Toren verloren. Ostfildern hatte die vergangenen Jahre mit die beste Abwehr der Regionalliga – richtig körperlich, eine 6:0-Abwehr mit Größe. Da muss man sich richtig was einfallen lassen, um dagegen anzukommen.“
Ein Angstgegner?
Zudem hat die HSG Albstadt gegen diesen Gegner keine gute Bilanz. „Wir haben in der vergangenen Saison beide Spiele gegen Ostfildern verloren. Die HSG scheint uns nicht zu liegen“, so Koch.
Kreise von Felipe Soteras Merz einengen
Mit Felipe Soteras Merz haben die Gastgeber einen starken Mittelmann, der immer wieder für Überraschungen und gute Schlagwürfe gut ist. „Durch die Kooperation mit JANO Filder haben sie auch immer wieder gute A-Jugendliche, die für Furore sorgen können. Wir legen jedoch den Fokus auf uns, auf unsere Leistung. Da sind wir in den jüngsten Spielen ganz gut gefahren damit. Wir wollen unsere Leistung bringen, eine gute Abwehr spielen. Im Angriff wollen wir wenig technische Fehler machen, dann haben wir viele Vorteile.“
Formkurve zeigt steil nach oben
Die Schwarz-Roten würden in Ostfildern gerne was mitnehmen, denn die Albstädter Handballer haben sichtlich Freude ganz vorne in der Tabelle mitzumischen. Die jüngsten Siege in den Topduellen bei der HSG Willstätt/Hanauerland und zuhause gegen den TSV 1866 Weinsberg haben der Mannschaft von Trainer Andreas Wendel viel Selbstvertrauen gegeben. Nun gilt es auswärts zu bestehen, ehe zum Jahresabschluss noch zwei Heimspiele anstehen.