Lasse Fuchs ist noch nicht bei hundert Prozent. Foto: Kara

Die HSG Albstadt begrüßt am Samstag (20 Uhr) in eigener Halle den Tabellennachbarn TV Willstätt. Der Gast verfügt über viel Erfahrung.

Es ist tatsächlich das erste Heimspiel im Jahr 2025. Zuletzt absolvierten die Schwarz-Roten drei Auswärtsspiele in Folge – und das mit beachtlichem Erfolg. Zwei Siege und damit weitere vier Punkte stehen zu Buche. Der Klassenerhalt scheint mit großer Wahrscheinlichkeit in trockenen Tüchern.

 

„Trotzdem ist es unser Anspruch in jedes Spiel top vorbereitet rein zu gehen“, weiß HSG Co-Trainer Dominik Koch. „Wir wollen uns so gut es geht an das obere Mittelfeld der Tabelle klammern und bis zum Ende nicht mehr loslassen.“ Aktuell steht die HSG Albstadt auf Tabellenplatz sechs. Die Top drei der Liga spielen in einer anderen Dimension, doch direkt dahinter will sich die HSG einsortieren.

Ein Blick aufs Hinspiel

Das Hinspiel beim TV Willstätt ging verloren. Das Team aus dem Nordwesten des Ortenaukreises steht mittlerweile in der Tabelle als Tabellenachter mit 19 Punkten ähnlich gut da, wie der HSG, die 22 Zähler vorweisen kann. „Das 28:37 am fünften Spieltag war eine unserer schlechtesten Leistungen. Da mussten wir noch in der Liga ankommen. Die Willstätter lagen uns gar nicht, sowohl von der Abgezocktheit, als auch vom Spielerischen. Wir hatten riesengroße Probleme mit ihren Kreuzungen“, erinnert sich Koch, der Respekt vor dem Gegner hat. „Klar, haben wir da was gut zu machen. Unsere Gäste haben jedoch sehr viele Spieler drin, die lange Jahre in der Regionalliga oder höher gespielt haben. Sie sind vielleicht die erfahrenste Mannschaft der Liga.“

Die personelle Lage

Sowohl aufseiten der HSG Albstadt, als auch auf Willstätter Seite sind aktuell ein paar Spieler angeschlagen, so dass die beiden Trainer Andreas Wendel und Rudi Fritsch nicht aus dem Vollen schöpfen können. Bei den Schwarz-Roten sind Lasse Fuchs und Gregor Thomann noch fraglich. Mit Julian Mayer, Lukas Mayer und Tim Bänsch kehrt ein Trio vermutlich zurück.