Mit 35:22 (21:10) gewinnt die HSG Albstadt in eigener Halle klar gegen den VfL Waiblingen.
Überraschend deutlich setzten sich die Schwarz-Roten gegen den Tabellenvierten vom VfL Waiblingen durch.
Frühe Führung
Früh ging die HSG mit 3:1 in Führung. Drei Tore von Noa Alilovic und eines von Julian Thomann ließen den Vorsprung auf 6:3 anwachsen.
Der Faktor Torhüter
Mitte der ersten Halbzeit führten die Gastgeber noch deutlicher mit 11:5. Das war vor allem der ausgezeichneten Torhüterleistung geschuldet. „Es war eine überragende Torhüterleistung von Edis Camovic, der 45 Minuten gespielt hat und eine tolle Fangquote hatte. Es war wohl sein bestes Spiel in den vergangenen Jahren“, berichtete HSG-Co-Trainer Dominik Koch. Ex-Profi Mario Ruminsky war nur die letzten 15 Minuten im Tor und brachte ebenfalls die Waiblinger Angreifer zur Verzweiflung. Zur Pause war die Partie beim 21:10 beinahe entschieden.
Wie aus einem Guss
„Unser Matchplan ging super gut auf“, freute sich Koch. In der 40. Minute musste zudem Alexej Prasolov – einer der beiden drittliga-erfahrenen Prasolov -Brüder – mit Rot vom Feld. Zu diesem Zeitpunkt stand es 24:14.
„Im Angriff hat eigentlich alles gepasst, Wir hatten ganz wenig Fehlwürfe. Julian Thomann hat überragend Regie geführt“, so Dominik Koch.
Keine Schwächephase
So leistete sich die HSG Albstadt keine Schwächephase. In der 50. Minute lagen die Gastgeber sogar mit zwölf Toren vorne. Auch das Überzahlspiel funktionierte sehr gut. Dominik Koch: „Es war ein überraschender, aber sehr deutlicher und souveräner Sieg für uns.“
HSG Albstadt: Camovic, Ruminsky; J. Thomann (8/2), F. Mayer (9), E. Flügel (2), Fuoß, S. Flügel, Ehrenfried, Fuchs (4/1), Alilovic (7), Lebherz (3), Bänsch (1), Hartmann (1).