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Handball Pfingstturnier gänzlich ohne Jugend

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Das Handball-Pfingstturnier in Hirsau hat eine lange Tradition, verzeichnet aber deutlich sinkende Mannschaftszahlen. Foto: Stark Foto: Schwarzwälder Bote

Wenn Cheforganisatorin Esther Mienhardt-Poos vom TSV Hirsau die Handballer aus der Region und auch weit darüber hinaus zum Pfingstturnier bittet, dann folgen diese der Einladung gerne – allerdings längst nicht mehr so zahlreich wie früher.

Damals, in den Glanzzeiten, war der Turnierplan mit insgesamt 80 oder sogar mehr Mannschaften proppenvoll. Frauen, Männer, Jugendliche, alle sorgten dafür, dass die vier Plätze fast immer belegt waren. Jahr für Jahr war rund um das Hirsauer Sportgelände (inzwischen am Sportplatz, früher in der Pletschenau) eine kleine Zeltstadt aufgebaut, in der die Sportler übernachteten.

Von dieser guten alten Zeit können die Verantwortlichen beim TSV Hirsau inzwischen nur träumen. Insgesamt treten 29 Mannschaften an, davon zwölf bei den Männern, sieben bei den Frauen und zehn beim Hobbyturnier am Pfingstmontag.

Dass die Jugend zumindest in diesem Jahr außen vor ist, trifft Esther Mienhardt-Poos ganz besonders. "Die gehen über Pfingsten alle in Urlaub oder machen sonst etwas. Handball spielt da nicht mehr die große Rolle."

Meldungen für die Jugendturniere waren zwar bei der Turnierchefin eingegangen, aber nur deren zwei – ein Verein hatte für das ausgeschriebene A-Jugendturnier gemeldet, ein weiterer für das der B-Jugendlich.

"Schwierig, wir wissen auch nicht, wie es weitergehen soll", sagt Esther Mienhardt-Poos, die die Anfänge des Traditionsturniers noch als Kind miterlebt und irgendwann dann begonnen hat, sich in der Organisation einzubringen. Die 50 Jahre sind voll, immerhin geht das Turnier schon das 52. Mal über die Bühne, doch allein mit Tradition lässt sich ein so großer Aufwand, wie ihn die vielen Helfer betreiben, auf Dauer wohl nicht begründen.

Speziell für Esther Mienhardt-Poos hängt eine gute Portion Herzblut an der Sache. Und es ist ja nicht nur eine ideelle Sache. Die Einnahmen des Turniers fließen in den Spielbetrieb der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell, der nicht nur drei Männer- und zwei Frauenteams umfasst, sondern auch einige Jungen- und Mädchenteams.

Im Blickpunkt sind schon immer die Turniere die Männe und der Frauen gestanden, die sportlich gesehen durchaus auch dieses Mal wieder einiges bieten. Bei der Männern ist Dauergast HSG Schülp-Westerrönfeld aus Schleswig-Holstein wieder dabei, zudem der TV Geistenbeck aus Möchengladbach. Die weiteste Anreise zum Frauenturnier hat die JSG Geestland aus Niedersachsen.

Beliebt bei Jung und Alt sind immer wieder die Einlagespiele der unbekümmert auftretenden Minis. Diese geben diesmal am Sonntag, um 14.30 Uhr und um 16.30 Uhr ihr Bestes.

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