Die Oberliga-Handballerinnen der SG Dornstetten zeigen zwar Moral, können aber einen Rückstand gegen den VfL Waiblingen 2 nicht mehr drehen.
VfL Waiblingen 2 – SG Dornstetten 32:27 (18:11). Trotz einer 27:32-Niederlage in Waiblingen zeigte die SG Dornstetten in der Frauen-Oberliga eine engagierte Leistung und deutliche Steigerung in der zweiten Hälfte.
Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start in die Partie und nutzten die Unsicherheiten der SG eiskalt aus. Zu viele technische Fehler und überhastete Abschlüsse führten dazu, dass Waiblingen immer wieder in den Tempogegenstoß kam und einfache Tore erzielte. Nach rund 30 Minuten lag Dornstetten bereits mit 11:18 im Hintertreffen.
Das sagt Coach Veljko Šaula
„In der ersten Halbzeit haben wir uns durch zu viele überhastete Aktionen selbst das Leben schwer gemacht“, so Coach Veljko Šaula nach der Partie. Die Gastgeberinnen nutzten die Ballverluste konsequent zu schnellen Gegentoren.
In der zweiten Hälfte präsentierte sich Dornstetten deutlich konzentrierter und geduldiger im Angriffsspiel. Besonders Alissa Lohmüller und Christine Kaiser sorgten mit ihrer Durchschlagskraft immer wieder für Gefahr im Angriff. Auch die Defensive stand in dieser Phase stabiler, was den Torhüterinnen mehrere wichtige Paraden ermöglichte.
Doch in der Schlussphase machte sich der dünn besetzte Kader bemerkbar. Waiblingen nutzte seine personellen Vorteile aus, blieb vom Siebenmeterpunkt eiskalt und zog in den letzten Minuten entscheidend davon. „Wir haben Moral bewiesen und nie aufgegeben. Am Ende hat uns aber die Kraft gefehlt, um das Spiel ganz zu drehen“, bilanzierte Šaula.
Aufarbeitung angesagt
Nun gilt der Fokus der kommenden Trainingswoche der Aufarbeitung der ersten Halbzeit und der gezielten Vorbereitung auf das nächste Heimspiel.
SG Dornstetten: Vanessa Arnold (2), Samira Huber, Giulia Cusa (1), Lea Schulz (3), Lara Wegenast, Leni Langner, Alissa Lohmüller (12), Christine Kaiser (9/1), Laura Desing, Zoe Fischer, Claudia Walter, Pia Hommer, Kim Fischer.