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Handball Nach drei Jahrzehnten ist Schluss

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Alexander Hug (hinten, links) und Andreas Richter (hinten, rechts) treten die Nachfolge von Siggi Katzmeier (hinten, Mitte) als Trainer-Duo bei der Frauenmannschaft der HSG Rottweil an. Vorne (von links): Katrin Süßer, Berit und Wiebke Berner, die künftig die Frauen-Bezirksligamannschaft der HSG Rottweil verstärken werden. Foto: Peiker Foto: Schwarzwälder Bote

(cpe). Eine Handball-Institution im Bezirk gibt seinen Abschied bekannt. Siggi Katzmeier, langjähriger Spieler des SV Hausen in der Bezirks- und Landesliga und über 30 Jahre als Trainer tätig, gab nach dieser Saison seinen Abschied bekannt.

"Mein Leben drehte sich, gerade an den Wochenenden, in den letzten Jahrzehnten nur um Handball. Es war eine schöne und aufregende Zeit, aber irgendwann ist es auch Zeit Abschied zu nehmen", betont Katzmeier. "Zudem freue ich mich jetzt auch auf die Zeit nach dem Handball, wo ich dann auch mehr Zeit für meine Frau und meine Kinder habe. Gerade meiner Frau bin ich zu großem Dank verpflichtet, sie hat mir in der langen Zeit immer den Rücken freigehalten, sonst wäre es nicht möglich gewesen den zeitaufwendigen Job als Trainer so lange auszuüben", so der 53-Jährige.

Zuletzt trainierte Siggi Katzmeier das Frauenteam der HSG Rottweil drei Jahre lang, erreichte mit der Mannschaft, die er in dieser Zeit kontinuierlich nach vorne brachte, den fünften Platz in der Bezirksliga.

Und auch die Nachfolge für die Frauenmannschaft ist geregelt. Mit Alex Hug und Andi Richter folgt ein Trainer-Duo, dass in den vergangenen Jahren große Erfolge bei der SG Dornstetten (Südbadenliga) und zuvor der SG Schenkenzell/Schiltach feierte.

Alexander Hug und Andreas Richter neues Trainergespann der HSG-Frauen

Zudem verstärken mit Katrin Süßer, Berit und Wiebke Berner (die beiden Letzteren spielten schon in der Jugend beim SV Hausen) drei Spielerinnen aus Dornstetten künftig die HSG Rottweil.

Siggi Katzmeier begann das Handballspielen beim SV Hausen, der schon vor langer Zeit für seine herausragende Jugendarbeit bekannt war. Dort durchlief er sämtliche Jugendmannschaften und war dann über viele Jahre lang eine große Stütze in der Bezirks- und Landesliga beim kleinen, aber erfolgreichen Verein aus dem Rottweiler Ortsteil.

Aber schnell schlug auch sein Herz für das Traineramt. Bereits in der Saison 92/93 trainierte er zusammen mit seinem Bruder Wolfgang den SV Hausen. Danach verschlug es ihn zum Bezirkskonkurrenten TV Talheim, wo er drei Jahre lang (von 2009 bis 2012) tätig war.

Dann kehrte er nach Rottweil zurück und trainierte von 2012 bis 2014 die neu geschaffene Handspielspielgemeinschaft (HSG Rottweil). Von 2016 an übernahm er dann die Frauenmannschaft der HSG, wo zu Beginn viel Aufbauarbeit notwendig war.

Parallel war Siggi Katzmeier aber auch als Trainer in der Jugend aktiv, wo er neun Jahre lang verschiedene Altersklassen der männlichen und sogar 13 Jahre lang weibliche Jugendmannschaften trainierte. Zu seinen Aufgaben zählten dabei auch immer für die jeweils dazugehörigen Bezirksauswahlmannschaften als Trainer tätig zu sein.

"Es war eine sehr schöne Zeit, die ich nie missen will. Es gab so viele schöne Dinge, die mir der Handball gegeben hat. Natürlich gab es Höhen und Tiefen, aber das gehört im Sport einfach dazu. Es hat aber immer Spaß gemacht, aber jetzt freue ich mich auch auf die Zeit danach, wo ich mir die Zeit an den Wochenende selbst einteilen kann und das Zeitfenster nicht mehr so straff vorgegeben ist", betont Siggi Katzmeier.

Ganz vom Handballsport wird er aber nie los kommen. "Natürlich werde ich an einigen Wochenenden auch wieder in die Halle begeben um Spiele der HSG Rottweil anzusehen, dann aber ganz entspannt als Zuschauer und Fan", will der 53-Jährige aber jetzt zunächst einmal ausspannen und die handballfreie Zeit genießen.

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