Beate Fürst ist eine von drei langjährigen Stammspielerinnen der SG Schenkenzell/Schiltach, die zum Saisonende die Karriere beenden werden. Foto: Wöhr

Handball: Bei SG Schenkenzell/Schiltach hören Beate und Lisa Fürst sowie Denise Hoffmann auf.

Die Handballspielerinnen und Schwestern Beate und Lisa Fürst haben vor einigen Tagen mit der SG Schenkenzell-Schiltach die Meisterschaft in der Südbadenliga und den Aufstieg in die vierthöchste Liga gefeiert.

Seit der Jugend sind sie diesem Verein treu geblieben und sie haben sich nun entschlossen, bevor die SG-Damen in der Oberliga Baden-Württemberg auf die Punktejagd gehen, ihre sportliche Karriere zu beenden. Beide haben zu Beginn sogar als Torhüterinnen gespielt und sind erst später als Feldspielerinnen, auf den Positionen Außen und Kreis aufgelaufen.

Die Schwestern kommen aus einer handballverrückten Familie, in der auch die beiden anderen Schwestern Jasmin und Daniela bereits diesen Sport ausgeübt haben. Beate war in der Südbadischen Auswahl im Landeskader als Torhüterin im Einsatz und Lisa hat in der erfolgreichen B-Jugend um die Süddeutsche Meisterschaft mitgespielt.

Die "Ladies" der SG Schenkenzell/Schiltach werden diese Teamspielerinnen, sowie ihre Freude und ihre Leidenschaft beim Handballspielen vermissen und die letzten Spielminuten beim heutigen Heimspiel gegen den TS Ottersweier mit ihnen genießen.

Ebenso fehlt seit Monaten Denise Hoffmann im Team der SG Schenkenzell/Schiltach, die in dieser Saison in der Hinrunde als Spielmacherin noch im Einsatz gewesen ist, aber durch ihren zweiten Kreuzbandriss abrupt die Karriere beenden musste. Sie hat ebenfalls alle Jugendmannschaften der SG durchlaufen, war mehrmals Jugendmeisterin und spielte ebenfalls wie Lisa Fürst um die Süddeutsche Meisterschaft bei der B-Jugend. Einer ihrer größten Erfolge war der BWOL-Aufstieg vor sechs Jahren.

Sollte eine zweite Damenmannschaft bei der SG Schenkenzell/Schiltach für die Saison 2019/20 möglich sein, so werden die Fürst-Schwestern dem Handballsport treu bleiben, allerdings benötigt man dazu noch mehr Spielerinnen, die bereit wären, für das Reserveteam der Aufstiegsmannschaft zu spielen. Neue und interessierte Handballerinnen sind jederzeit in diesem Verein willkommen.

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