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Handball "Lochenfüchse" starten fernab der Normalität

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An Zweikämpfe ist im Training der "Füchse" – am Ball Fabian Mayer – zu Corona-Auflagen-Zeiten noch nicht zu denken. Foto: Kara

Das lange Warten hat für die Handballer vom TV Weilstetten ein Ende. Ab dieser Woche wird bei den "Lochenfüchsen" – entsprechend den strengen Corona-Richtlinien – wieder trainiert.

"Alle sind heiß auf Handball und freuen sich, dass es endlich wieder los geht", sagt Dietmar Kipp, Handball-Abteilungsleiter des TV Weilstetten. Von Normalität aber kann noch nicht die Rede sein. Es sind nur bestimmte Übungen gestattet, die Sportler sind angehalten, weiterhin genügend Abstand zueinander zu halten, und auch auf die Gruppengrößen jener, die miteinander üben, ist entsprechend der Trainingsflächen ein Augenmerk zu legen. Statt in der Halle wollen die Weilstetter auf der Anlage beim Sportheim Linde entsprechend des vom Deutschen Handballbundes (DHB) entwickelten Konzepts "Return to Play" die ersten Schritte hin zum, so Kipp "hoffentlich bald wieder üblichen Trainingsbetrieb" und somit zur "richtigen" Vorbereitung auf die Saison 2020/21 machen.

Zunächst stand an der "Linde" jedoch noch ein bisschen Landschaftspflege auf dem Programm. "Wir mussten einige Samstage investieren. Gerade das Tartanfeld war doch etwas zugewuchert", sagt Kipp. Ebenfalls unerlässlich war es für die "Füchse" ein den Vorgaben der Landesregierung entsprechendes Hygienekonzept auszuarbeiten. Desinfektionsmittel müssen bereitgestellt werden, die Duschen im Sportheim sind tabu, es wird Buch geführt, wer an den Übungseinheiten teilnimmt und die Dokumente aufbewahrt, um bei etwaigen Corona-Fällen die Infektionsketten nachverfolgen zu können und so weiter. "Wir haben gut vorgearbeitet, um nun starten zu können", sagt Kipp.

Doch bei aller Freude über die zumindest partielle Rückkehr zur Handball-Normalität" stehen die "Lochenfüchse" vor einer schweren Saison. "Wir müssen schon gewaltige Abstriche machen. Wir rechnen damit, dass wir für den Spielbetrieb rund 30 Prozent weniger an finanziellen Mitteln zur Verfügung haben", so Kipp. Denn den Weilstettern sind nicht nur die Einnahmen aus den gecancelten Partien der Saison 2019/20 entgangen. Was weitaus schwerer ins Gewicht fällt: Aufgrund der Pandemie mussten sie den Ceceba-Cup absagen – der Erlös aus dem dreitägigen Handballfest unter dem Lochen fehlt also auch in der Kasse.

Sportlich haben die "Füchse" die vergangene Saison bestens hinter sich gebracht. Der TV Weilstetten I erreichte den Klassenerhalt in der Baden-Württemberg-Oberliga, die Männer II sind auch in der kommenden Spielzeit in der Landesliga am Ball. Die Frauen hätten die Saison gerne zu Ende gespielt, schließlich hatten sie noch Chancen auf den Aufstieg in die Baden-Württemberg-Oberliga. Sie beendeten die Spielzeit als Vizemeisterinnen und treten in der nun eingleisigen Württembergliga an.

Personell wird es im BWOL-Team der "Füchse" einige markante Änderungen geben. Denn mit Jonas Baumeister und Marco Makowski steht das bisherige Torhütergespann aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Dafür setzt der TVW auf zwei ganz junge Keeper. Vom Bayernligisten HSG Waldbüttelbrunn – zuvor war er für die A-Jugend der DJK Rimpar aktiv – kommt der 19-jährige Jens Brückner, der aus dem Nachwuchs der HSG Neckartal stammt. Er bildet mit Raphael Mondry – er lief früher für die JSG Balingen-Weilstetten auf – das neue Duo. Von der HSG Fridingen/Mühlheim wechselt Joshua Slongo zum TVW, Jason Ilitsch rückt fix ins Team auf. Mit Eric Single und Lukas Saueressig beenden jedoch zwei Leistungsträger ihre Karriere, und auch Nick Bischoff steht nicht mehr zur Verfügung. Die Kommandos als Chefcoach gibt weiter René Wismar. Ob und in welchem Umfang Ex-Profi Sascha Ilitsch bei den "Füchsen" eingebunden bleibt, ist noch nicht klar. Beim zur vergangenen Saison neu geformten Landesliga-Team von Timo Luppold bleibt weitestgehend alles beim Alten. "Das Team lebt gut vom Nachwuchs und der tollen Arbeit, die Timo Luppold leistet. Das ist quasi ein Selbstläufer", sagt Abteilungsleiter Kipp.

Für die Frauen hat der TVW auf der Trainerbank für das Erfolgs-Duo Markus Walter und Marius Schmid Nachfolger gefunden. "Mündlich sind wir uns einig, aber es ist noch nicht zu 100 Prozent fixiert", so Kipp. Verlassen werden das Team Nadine Bengel, Alina Walter, Rebecca Fritz, Dawinja Falter und Celine Bartz. Sie wird sich künftig mit Heidi Hauser und Laura Fischer um die sportliche Leitung der Württembergliga-Frauen kümmern.

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