In der Landesliga, Staffel 6, treten die Herren I der SG Maulburg/Steinen und der HSG Dreiland in heimischer Halle an.
Während die SG den Tabellenzweiten empfängt, duelliert sich die HSG mit dem Tabellensiebten der Handball-Landesliga.
SG Maulburg/Steinen – MTV Meißenheim II (Sa.; 20 Uhr, Sporthalle Maulburg): Der Tabellenzweite kommt. „Es ist das nächste dicke Brett, das wir bohren müssen“, sagt Spielertrainer André Leuchtmann vor dem Match gegen die Oberliga-Reserve, das in Maulburg über die Bühne geht. Vor dieser Partie galt es für den Tabellenfünften eine Hiobsbotschaft zu verkraften. Niklas Ahrens wird wohl für den Rest der Runde ausfallen. „Er hat eine Entzündung in der Schulter. Das bekommt er nur mir absoluter Ruhe in den Griff. Für uns ist das eine mittlere Katastrophe“, so Leuchtmann.
Personell sieht es derzeit nicht ganz so gut aus: So gesellen sich weitere Ausfälle oder angeschlagene Akteure hinzu. Jannik Eichin weilt im Urlaub, Jonas Waidele und Theo Steffens sind gehandicapt, dafür konnte Tom Lindemeier wieder mittrainieren.
Erneut geht es gegen eine Zweite Mannschaft. Zuletzt gab es eine hohe Niederlage bei Freiburg-Zähringen II. „Man kann sich nicht so recht einstellen auf den Gegner, weil man nicht weiß, wer im Endeffekt auf dem Platz steht.“
Lehrstunde für die SG im Hinspiel
Weil der Gegner „abgezockt“ sei, wolle man sich umso mehr auf die eigenen Stärken konzentrieren. „Wir haben im Hinspiel eine kleine Lehrstunde verpasst bekommen. Nun wollen wir uns nicht wieder abfertigen lassen“, gibt Leuchtmann die Richtung vor. Dafür müsse man indes eine gute Abwehr stellen, weiterhin konzentriert und aggressiv agieren.
Das Problem zuletzt sei aber viel mehr der Angriff gewesen. „Hier müssen wir viel strukturierter spielen. Dabei geht es nicht um besondere Abläufe, sondern eher um grundlegende Dinge. Abstimmungsfehler haben uns weh getan. Wir müssen bessere Lösungen finden“, erklärt Leuchtmann.
Der spielende Coach ist überzeugt, dass das Angriffsspiel besser funktionieren werde als zuletzt. „Der Gegner ist sehr stark, und weil unsere personelle Lage angespannt ist, muss jeder das Maximale geben, nur dann haben wir die Chance, etwas zu reißen.“
HSG Dreiland – TV Altenheim II (Sa.; 20 Uhr, Sporthalle Brombach): Platz neun nach zwölf Partien, das ist nun wirklich nicht die Ausbeute, die sich die Dreiländer als Saisonziel vorgenommen haben. In der Rückrunde will man nun das Feld von hinten aufrollen. Die erste Gelegenheit dazu bietet das Heimspiel in Brombach gegen die Oberliga-Reserve aus Altenheim. Der Gegner steht auf Rang sieben und hat nur einen Pluspunkt mehr auf der Habenseite.
„Wir wollen am Gegner vorbeiziehen“, macht Coach Markus Schönmüller deutlich. Als Blaupause müssten die letzten 20 Minuten vor der Winterpause dienen, als man mit einem 14:4-Lauf doch noch das Auswärtsspiel in Heitersheim für sich entscheiden konnte. „Daran müssen wir unbedingt anknüpfen.“
Trainingsbeteiligung stimmt Schönmüller optimistisch
Schönmüller ist optimistisch, auch weil die Trainingsbeteiligung zuletzt enorm war. „Am Dienstag waren 20 Mann in der Halle, das ist fast schon verrückt“, freut sich Schönmüller. „Es ist schön, dass so viele kommen, das zeigt, dass die Jungs Bock haben, nach der Pause Gas zu geben.“ Am Samstag sind dann auch alle Mann an Bord.
Das Hinspiel ging „unglücklich verloren“, blickt Schönmüller ungern auf die 33:34-Niederlage zurück. „Da waren wir wie so häufig selbst schuld. Zur Pause waren wir auf Tuchfühlung, nach 45 Minuten lagen wir mit sieben Treffern in Rückstand.“ Dann startete die HSG die Aufholjagd. Zu spät allerdings. „Wir sind nur noch auf einen Treffer rangekommen.“ So blieb die Erkenntnis, dass in diesem Spiel mehr drin gewesen wäre. „Das wollen wir ausmerzen und unser Potential abrufen. Nur dann sind zwei Zähler drin.“