Nico Knoblich und die SG Maulburg/Steinen empfangen am Samstag einen starken Gegner. Foto: TH Fotografie/Thomas Hess

In der Landesliga, Staffel 6, der Herren möchte die SG Maulburg/Steinen wieder auf die Siegerstraße einbiegen. Dasselbe gilt auch für die HSG Dreiland.

Beide Mannschaften treten vor heimischer Kulisse an.

 

SG Maulburg/Steinen – TSV Alemannia Zähringen II (Sa.; 20 Uhr, Sporthalle Steinen): Für die SG setzte es in der Vorwoche nach vier Siegen in Serie wieder einmal eine Niederlage. Mit 29:38 unterlag das Team von Spielertrainer André Leuchtmann bei der HSG Nonnenweier/Ottenheim. Dennoch sieht es in der Tabelle gut aus. Platz fünf mit 12:8-Punkten, so lautet die Ausbeute. Nun geht es gegen Zähringen II, das zuletzt in Altenheim unterlag und mit zwei Minuspunkten mehr Rang sechs belegt.

Der Tabellennachbar weise eine klare Spielstruktur auf, sagt Leuchtmann. Allerdings wisse man nie, mit welchem Kader die Verbandsliga-Reserve antrete. „Das ist eine Wundertüte, manchmal spielen sie vollzählig, manchmal nicht. Wir bereiten uns jedenfalls auf deren bestes Team vor.“ Und das hat es durchaus in sich. Tempospiel, gut im Eins-gegen-Eins, zählt Leuchtmann auf.

Wichtig wird für seine Schützlinge sein, sich auf die Basics zu konzentrieren. Etwa, dass die Absprache in der Defensive klar sein muss. Und im Angriff gelte es das Spiel in die Breite zu ziehen und dann auch über die Kreisläufer zum Erfolg zu kommen. „Wir müssen uns unbedingt auf unsere Stärken konzentrieren. Wie der Gegner antritt, das können wir ja nicht beeinflussen.“

Die Zielsetzung ist klar: „Wir wollen zuhause ungeschlagen bleiben und mit einem Sieg unsere gute Hinrunde beenden. Dafür ist es aber wichtig, dass wir diesmal die Startphase nicht verpennen“, meint Leuchtmann, der auf Marvin Grun, Noah Dett und Florian Fandry verzichten muss. Tim Lindner ist krank und auch Leuchtmann selbst ist gesundheitlich angeschlagen. „Ich hoffe, dass die Kranken bis zum Spiel wieder fit sind.“

HSG Dreiland - HG Müllheim/Neuenburg (Sa.; 20 Uhr, Markgrafen-Sporthalle in Weil am Rhein): Etwas ausgebremst: Nach zuletzt fünf Punkten aus drei Spielen hat es die HSG am vergangenen Wochenende wieder einmal erwischt. Das Auswärtsspiel beim HTV Meißenheim ging in letzter Sekunde mit 33:34 verloren. Es war bereits die dritte Niederlage mit einem Tor Differenz.

„Ein Remis wäre verdient gewesen”, meint Coach Markus Schönmüller, der allerdings bereits den nächsten Gegner ins Visier genommen hat. Der Neunte empfängt den Zehnten. Die HSG und die Gäste der HG Müllheim/Neuenburg trennt einen Zähler. Dieser Vorsprung soll ausgebaut werden.

Bisher fuhr die HG erst einen Auswärtssieg ein. „Wir wollen, dass es dabei bleibt.“ Dafür aber müsse man wieder alles in die Waagschale werfen. „Es gilt an unsere zuletzt gezeigten Leistungen über die volle Distanz von 60 Minuten anzuknüpfen“, so Schönmüller.

Im letzten Heimspiel vor Weihnachten soll ein Sieg her. „Wir wollen in der Tabelle wieder einen kleinen Schritt nach oben klettern.” Das allerdings wird gar nicht so einfach. Gegen die HG gab es zuletzt immer enge Spiele. „Man kennt sich”, sagt Schönmüller.

Die Gäste, die zuletzt deutlich gewonnen haben, verfügen in ihrer 6:0-Abwehrformation über zwei großgewachsene Akteure im Mittelblock. „Die müssen wir in Bewegung bringen, um uns gute Chancen herauszuspielen”, erklärt der Dreiland-Trainer.

Personell sieht es gut aus. Bis auf Noah Grether sind alle Mann dabei. Auch Daniel Schnepf kehrt zurück. Als frisch gebackener Papa wird er das HSG-Tor hüten.