Der Ligaspielbetrieb im überregionalen Männer-Handball endet an diesem Wochenende für die Landesligisten SG Maulburg/Steinen und die HSG Dreiland.
Die HSG Dreiland reist zum Meister nach Zunsweier und Maulburg/Steinen ist zu Gast in Hofweier
SV Zunsweier - HSG Dreiland (Sa., 19.30 Uhr). - Diese Begegnung gab es am allerersten Spieltag der Saison, nun treffen die beiden Teams zum Abschluss der Runde wieder aufeinander. Einen Sieger gab es zum Auftakt beim 26:26-Remis nicht.
Das will die HSG nun aber besser machen. Beim bereits feststehenden Meister möchte man trotz der großen Herausforderung die Serie von sieben Siegen ausbauen. Schließlich könnte unter Umständen noch der dritte Schlussrang fix gemacht werden. Ziel sei es indes, die Saison zumindest auf Platz vier abzuschließen.
Dazu muss Zählbares her. Einfach wird es nicht. „Uns erwartet eine volle Halle”, weiß Coach Markus Schönmüller. Eine Meisterparty wird es ebenfalls geben. „Wir sind aber nicht gekommen, um Geschenke in Form von Punkten dort zu verteilen,” sagt Schönmüller.
Er weiß um die Stärken der Hausherren, die vor allem über eine herausragende linke Angriffsseite verfügen. Treffsicher und wurfgewaltig präsentiert sich diese. Die 6:0-Abwehr des Gegners gehe zudem sehr robust zu Werke, so der HSG-Trainer. „Diese Abwehrformation kommt uns eigentlich gelegen”, ist er optimistisch.
Das Team ist dasselbe wie in der Vorwoche beim Heimsieg gegen Waldkirch/Denzlingen. Es fehlen nur die Langzeitverletzten. Ein guter Saisonabschluss soll im gleichzeitig letzten Spiel von Jonas Schamberger her. Schönmüller: „Dann können wir nach einem harzigen Beginn doch zufrieden sein mit dem Erreichten.”
HGW Hofweier - SG Maulburg/Steinen (Sa., 19.30 Uhr). - Die Ausgangslage ist vor dem letzten Match der Saison klar. Im Duell zweier direkter Tabellennachbarn kann der Fünfte nicht mehr vom gastgebenden Sechsten überholt werden.
Noch offen ist, ob sich die Wiesentäler in der Rangliste noch etwas verbessern können. Denn: zwischen Rang drei und fünf ist alles drin. Die HSG Nonnenweier/Ottenheim und die HSG Dreiland haben beide nur einen Zähler mehr auf der Habenseite.
„Auch wenn wir dezimiert antreten, wollen wir auf jeden Fall dagegenhalten und eine gute Leistung abliefern”, sagt Spielertrainer André Leuchtmann, hinter dessen Einsatz auch noch ein Fragezeichen steht. Tom Lindenmaier, Theo Steffens, Daniel Winkelbeiner, Niklas Ahrens und Rubens Freuschle werden wohl nicht mitmischen können. „Es gibt leider etliche Ausfälle und Fragezeichen”, hält Leuchtmann fest.
Das Hinspiel gewann die SG mit 26:23 vor eigenem Publikum. So wie auch in der Vorwoche, als man den Tabellenzweiten HSG Ortenau Süd mit 30:19 in die Schranken wies. Wieder gelte es, eine gute Defensive zu stellen und den gegnerischen Angriff unter Druck zu setzen. „Wir müssen die Abläufe unterbinden und dürfen keine einfachen Gegentore bekommen”, sagt Leuchtmann.
Selbst müsse man mit Überzeugung nach vorne spielen und das Eins-gegen-Eins suchen, so der Coach und verweist auf die vielen einfachen Treffer in der Vorwoche. Es benötige wieder dieselbe Trefferquote, gerade auch über die Außen. „Wenn wir von dort treffen, macht es das für die Mitte leichter“, betont der SG-Spielertrainer.