Für die heimischen Teams setzte es am Samstag in der Handball-Landesliga Niederlage.
Keine Punkte in der Fremde. Während die Herren I der SG Maulburg/Steinen ersatzgeschwächt eine deutliche Pleite kassierten, verlor die HSG Dreiland ihre Partie unglücklich und in allerletzter Sekunde.
HSG Nonnenweier/Ottenheim - SG Maulburg/Steinen: 38:29 (18:9). – Nach vier Erfolgen in Serie hat es die SG wieder einmal erwischt. Auswärts in Schwanau-Nonnenweier lief es von Beginn an nicht rund. Nach gut einer Viertelstunde lagen die Gäste mit 3:10 im Hintertreffen. Spätestens zur Pause war die Messe gelesen.
„Wir sind katastrophal gestartet, konnten den Matchplan nicht umsetzen. Wir haben zu schnell und zu überhastet abgeschlossen. Wir haben also genau das gemacht, was wir nicht machen wollten“, resümiert Spielertrainer André Leuchtmann. Man habe den Gegner immer eingeladen zum Tempospiel. Ein klarer Rückstand war die Folge.
Nach Wiederbeginn wurde es im Angriff zwar besser. Immerhin 20 Treffer verbuchte die SG in den zweiten 30 Minuten. Allerdings war die Defensive dann nicht mehr so recht auf der Höhe. Viele Zeitstrafen gab es zudem. „Wir konnten das Tempospiel des Gegners nicht mehr verteidigen“, erklärt Leuchtmann.
Die SG kam zwischenzeitlich wieder etwas näher ran, doch es reichte nicht, um die HSG noch irgendwie in Bedrängnis zu bringen. „In der zweiten Hälfte waren wir immerhin auf Augenhöhe. Aber an diesem Tag waren wir in den ersten 15 Minuten neben der Spur gestanden. Das war am Ende matchentscheidend“, so Leuchtmann, der auf wichtige Spieler wie Grun, Lindner oder auch Waidele verzichten musste.
Tore für SG Maulburg/Steinen: Knoblich 6/4, Leuchtmann 8, Winkelbeiner 1, Friedlmeier 5, Nasdala 1, Ahrens 2, Lindenmaier 1, Holzkamm 5.
HTV Meißenheim II - HSG Dreiland: 34:33 (16:18). – In einem torreichen Spiel machten die Gäste nach einer spannenden Schlussphase ein langes Gesicht. Bereits zum dritten Mal in dieser Spielzeit verlor das Team von Coach Markus Schönmüller mit einer Differenz von einem Tor. „Am Ende läuft es unglücklich“, so der Trainer.
15 Sekunden vor dem Ende und nach einem Timeout will die HSG unbedingt noch das Remis erzielen. Mit sieben Feldspielern gelang Tobias Ludwig auch tatsächlich das 33:33. Nun aber reagierten die Hausherren glänzend, bringen den Ball schnell ins Spiel und trafen quasi mit der Schlusssirene ins leere Tor zum 34:33. „Da waren wir nicht schnell genug zurück, vielleicht auch nicht clever genug.“
Die HSG startete bei der Oberliga-Reserve gut. Die Zuschauer in Meißenheim sahen eine ausgeglichene Partie. Die erste Hälfte ging an die Gäste. Die Dreiländer agierten abgezockt und waren vor dem gegnerischen Tor sehr effizient.
„Eigentlich wollten wir nach der Pause genauso weitermachen“, meint Schönmüller. Dem war aber nicht so. „Zehn Minuten lang haben wir uns alles andere als gut angestellt. Das hat uns schlussendlich den Sieg gekostet“, resümiert Schönmüller. Meißenheim machte fünf Tore in Folge, während die HSG zwei, drei Angriffe schlichtweg wegwarf.
Die Dreiländer bewiesen aber Moral, kämpften sich wieder zurück und hätten am Ende Zählbares mitnehmen können. „Es kann eben nicht immer klappen“, so Schönmüller, der neben Keeper Daniel Schnepf auch auf Mittelmann Lucas Hopp verzichten musste.
Tore für HSG Dreiland: Bosch 3, Schönmüller 2, Knössel 6/4, Maraj 7, Willmann 1, Weber 2, Ludwig 2, Di Gesulado 2, Sain 4, Schamberger 4.