Clirim Maraj erzielt im Duell mit Freiburg-Zähringen II vier Treffer für die HSG Dreiland. Foto: Daniel Kavur

Die Herren der HSG Dreiland verlieren in der Handball-Landesliga deutlich gegen Freiburg-Zähringen II.

Von Beginn an war der Wurm drin. Die HSG kam schlecht in die Partie. Viel zu viele technische Fehler prägten das Spiel der Hausherren, die überhaupt keine Kontrolle über das Spiel fanden. Das nutzten die Gäste, die wacher, reaktionsschneller und aktiver agierten, gnadenlos aus. Sie spielten sich ihre Chancen aus und trafen. Der Vorsprung wuchs und wuchs.

 

„Wir haben kein Rezept gefunden“, befand Coach Markus Schönmüller. Vor allem im Angriff wehte ein laues Lüftchen. „Wir hatten uns vorgenommen, viel auch ohne Ball zu laufen, um die offensive Abwehr auszuhebeln“, so der Trainer. „Umgesetzt haben wir das aber nicht. Und so sind wir die gesamte Spielzeit hinterhergerannt.“

Wurde die Auftakthandlung gut begonnen, hielten die HSG-Akteure den Ball viel zu lange in den Händen statt ihn schnell weiterzupassen und somit in die Lücken zu kommen. Immer wieder wurden die Angriffe von den Gästen mit Stockfouls unterbunden. Der HSG-Motor kam nie so recht in Fahrt. Und auch die eigene Defensive konnte nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. „Es war hier ein Auf und Ab.“ Immer wieder kamen die Gäste frei zum Abschluss.

Erst in der Schlussphase der Partie wachten die Gastgeber auf. Aus einem Acht-Tore-Rückstand wurde ein 24:28 beziehungsweise 27:31. Doch näher kam die HSG nicht ran. Am Ende schlug eine verdiente Heimniederlage zu Buche. „Auch wenn es der beste Gegner war, gegen den wir bislang gespielt haben, war es unsere schlechteste Leistung.“

Mit 3:7-Zählern nach fünf Partien findet sich die HSG erst einmal in der hinteren Tabellenregion wieder. Der Start in die neue Landesliga-Saison darf nun als misslungen bezeichnet werden.

Tore für HSG Dreiland: Bosch 1, Hopp 1, Grether 4, Schönmüller 3, Maraj 4, Willmann 3, Ludwig 5, Sain 1, Schamberger 7.