Beim Tabellenführer SG Ortenau Süd kamen die Gäste kurz vor Schluss zu einem 32:32 (14:16)-Remis.
Wieder war es eine knappe Kiste, wieder war es eng. Wieder war es ein Fight auf Augenhöhe. Diesmal aber mit positivem Ausgang für die HSG. Immerhin durfte das Team von Coach Markus Schönmüller einen Zähler mit auf die Heimreise nehmen. Es war der verdiente Lohn eines couragierten Auftritts.
„Hätte uns jemand vor dem Spiel gesagt, dass wir einen Zähler mitnehmen, wir hätten eingeschlagen. Und auch nach dem Match können wir mit dem Erreichten glücklich sein. Ein Unentschieden beim Spitzenreiter zu erreichen, das macht Mut für die nächsten Aufgaben“, macht Schönmüller deutlich und spricht von einem gerechten Resultat.
Sicherlich habe seine Equipe gerade in der ersten Hälfte immer wieder die Chance, deutlicher als zwei Tore wegzuziehen, aber auf der anderen Seite sei da ja auch ein starker Gegner gestanden. „Wir haben alle super gekämpft, vorne im Angriff, aber auch hinten in der Abwehr. Und auch die Quote der blöden Fehler war diesmal geringer als in den Spielen zuvor“, freute sich Schönmüller.
Auf dieses Spiel lasse sich nun aufbauen. Auch ist es der Gratmesser für die weitere Saisonphase. „Hätten wir in den vergangenen Wochen immer so gespielt, würden wir nicht im Tabellenkeller stehen.“ Dank des Unentschiedens in Seelbach hat die HSG nun vier Zähler auf der Habenseite.
Tore für HSG Dreiland: Bosch 2, Grether 5, Maraj 1, Willmann 10, Weber 5, Ludwig 4, Di Gesualdo 3, Schamberger 2.