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Handball Kräfte werden in Spielgemeinschaft gebündelt

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Künftig spielen die Handballmänner aus Schramberg als Spielgemeinschaft mit dem TSV Dunningen in Württemberg. Foto: Rudolf

Die Handballfans der Region dürfen sich in der kommende Runde 2020/21 auf ein neues, spannendes Projekt freuen. Denn der TSV Dunningen und die SG Schramberg haben sich entschlossen, den beschrittenen Weg weiterzuverfolgen und die Kooperation auszuweiten.

Die bisherige, sehr erfolgreiche Zusammenarbeit, mündet nun in der Gründung einer Spielgemeinschaft, die ab der kommenden Runde im Senioren- und Jugendbereich am Spielbetrieb teilnehmen wird.

"Die Basis für ein engeres Zusammenwachsen war durch die positiven Erfahrungen auf beiden Seiten gegeben, weshalb die Entscheidung keinem der beiden Stammvereine schwergefallen ist", erläutert Abteilungsleiterin Corinna Jähn vom TSV Dunningen. "Sowohl auf als auch neben dem Platz hat die Chemie von Anfang an gestimmt", ergänzt Pressesprecher Tobias Harter von der SG Schramberg.

Bereits in der Vorsaison kämpften die Dunninger und Schramberger Handballerinnen unter gemeinsamen "SG-Farben" im Württembergischen Handballverband um Punkte. Auch im Herrenbereich waren beide Vereine bereits zusammen erfolgreich am Spielbetrieb vertreten, jedoch im südbadischen Raum und ausschließlich unter dem Logo der SG Schramberg. Dies wird sich zur nächsten Saison ändern.

Da der TSV Dunningen und die SG Schramberg dem Württembergischen Handballverband zugeordnet sind, treten alle Mannschaften der Spielgemeinschaften künftig in den Klassen des HVW-Bezirks Neckar-Zollern an. Viele Schramberger, inklusive der zahlreichen Fans, betreten dadurch – zumindest aus handballerischer Sicht – absolutes Neuland. Waren die Dunninger seit jeher im Bezirk Neckar-Zollern des HVW aktiv, so kehren die Uhrenstädter, die jahrelang im SHV als Gastverein aktiv waren, nun quasi zurück in die ureigene schwäbische Heimat und freuen sich auf neue Hallen und Gegner.

Aber natürlich blicken zumindest die Schramberger auch mit einem weinenden Auge auf den nahenden Verbandswechsel. Die heißen Schwarzwald-Derbys gegen die Lauterbacher, Schiltacher oder St. Georgener Nachbarn wird es zumindest in naher Zukunft nicht mehr geben. Ob Sieg, Niederlage oder Unentschieden, für die Handball-Fans aus der Uhrenstadt waren diese Aufeinandertreffen immer etwas besonders und wurden Jahr für Jahr freudig erwartet.

Doch ist man sich auf Schramberger Seite sicher, dass man in der ein oder anderen Liga mit der HSG Rottweil und HSG Neckartal ebenfalls auf zwei hochspannende und interessante Derbygegner treffen wird. Die Damen haben in den hitzigen Duellen gegen die HSG Rottweil bereits deutlich gezeigt, dass sich die Fans auch hier auf absolute Leckerbissen freuen dürfen.

Ausgeweitet wird die Spielgemeinschaft auch auf den Jugendbereich, in denen die Teams ab der D-Jugend gemeinsam antreten werden. Im F- und E-Jugendbereich, sowie bei den Minis tritt man zwar ebenfalls unter dem Namen SG Dunningen/Schramberg an, jedoch getrennt nach jeweiliger Gemeinde.

"Ziel der Kooperation im Jugendbereich ist es, allen Kindern und Jugendlichen einen attraktiven Zugang vor Ort zum Handballsport zu ermöglichen und alters- sowie leistungsgerecht trainieren und spielen zu können", verrät Jugendleiterin Anna Notheis aus Dunningen. Langfristig sollen von diesem Konzept auch die Mannschaften im Seniorenbereich profitieren, um künftig einen attraktiven Handballsport in Dunningen und Schramberg betreiben zu können.

Luchs als Maskottchen

Um zu verdeutlichen, dass die neue Spielgemeinschaft nicht nur auf dem Papier besteht, sondern auch von ihren Mitgliedern intensiv gelebt wird, hat das "Öffentlichkeitsteam" der neuformierten SG an einem neuen Vereinsdesign gearbeitet. Herzstück bildet das neue Logo der Spielgemeinschaft, das getreu der Vereinsfarben in rot (Dunningen) und blau (Schramberg) gehalten ist. Im Zentrum präsentiert sich mit einem angriffslustigen Blick das neue Vereinstier der SG-DS, der Luchs, mit dessen Charaktereigenschaften sich die SG-Handballteams identifizieren wollen. Ob das auch einen Platz in der oberen Region der Tabelle sichert, muss selbstverständlich abgewartet werden. Verstecken brauchen sich die SG-Luchse aber sicher vor keiner Mannschaft im Bezirk.

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