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Handball Kampf wird nicht belohnt

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Jona Schoch war mit neun Treffern der Top-Schütze des HBW – dennoch setzte es gegen den SC Magdeburg die nächste Niederlage.Foto: Kara Foto: Schwarzwälder Bote

Das Feuer ist zurück beim HBW Balingen-Weilstetten. Und dennoch setzte es im fünften Spiel des Jahres 2020 die fünfte Niederlage – am Donnerstagabend zog das Team von Trainer Jens Bürkle gegen den SC Magdeburg mit 32:34 (16:18) den Kürzeren.

Bittere Konsequenz: Der HBW fiel auf einen Abstiegsplatz zurück, weil die Eulen Ludwigshafen beim HC Erlangen mit 27:23 gewannen. In der mit 2350 Zuschauern ausverkauften Balinger Sparkassen-Area zeigte sich der HBW in Sachen Emotion im Vergleich zu den vergangenen Partien deutlich aggressiver und griffiger in der Deckung – und auch die Angriffsleistung passte.

Magdeburg legte zunächst vor, doch nach Treffern von Jona Schoch und Marcel Niemeyer führten die Hausherren mit 4:3 (6.) und hätten anschließend in Überzahl – SCM-Shooter Michael Damgaard echauffierte sich nachdem er von Vladan Lipovina gefoult worden war etwas zu sehr – nachlegen können. Doch stattdessen wendeten der starke Christian O’Sullivan und Filip Kuzmanovski das Blatt wieder zu Gunsten der Magdeburger. Der HBW blieb bis zu Tim Nothdurfts 12:12 (21.) auf Tuchfühlung, musste dann aber vorübergehend abreißen lassen. Als O’Sullivan zum 15:12 für die Gäste (21.) traf, zog sich Keeper Vladimir Bozic eine Ellenbogenverletzung zu – er kam mit geschienten Arm aus der Kabine zurück – und musste dem fortan ganz stark haltenden Youngster Mario Ruminsky weichen. HBW-Coach Jens Bürkle nahm eine Auszeit, in deren Folge Vladan Lipovina und Jona Schoch die Gastgeber auf 14:15 heranbrachten. Nach Martin Strobels 16:17 legte Magdeburg das 18:16 nach und ging mit dieser Führung auch in die Pause, weil Lipovina nach einem Steal von Lukas Saueressig erst einen Tick nach dem Halbzeitsignal ins SCM-Netz traf. In der Startphase des zweiten Abschnitts bekam der HBW kaum einen Fuß auf den Boden, schluckte einen 1:4-Lauf und lag nach einem Tor von Daniel Pettersson in der 38. Minute gar mit 19:25 im Hintertreffen. Es drohte eine weitere Klatsche, aber der HBW schlug zurück, kämpfte sich angeführt von Martin Strobel und Jona Schoch wieder bis auf einen Treffer heran. Als Lipovina in der 52. Minute auf 29:30 verkürzte, schien das Momentum auf Seiten der Hausherren. Doch zur Wende sollte es nicht reichen, weil die sie in der Schlussphase zu viel gegen Magdeburgs Torhüter Jannick Green ließen ließen. Der Favorit brachte die Partie schließlich mit einem 34:32 nach Hause. "Wir sind ganz schlecht in die zweite Halbzeit gekommen und haben es danach nicht mehr geschafft, das Ding zu drehen", sagte Jona Schoch nach der Partie. HBW Balingen-Weilstetten: Bozic, Ruminsky, Jensen; Zobel (2), Niemeyer (4), Lipovina (4), Kirveliavicius, Taleski, Thomann (3), Nothdurft (1), Meschke, Grétarsson (2/1), Strobel (5), Schoch (9), Saueressig (2), Strosack. SC Magdeburg: Green, Thulin; Musa, Chrapkowski (1), Musche (1), Steinert (2), Pettersson (3), Hornke (2/1), Kuzmanovski (5), Smits, Schmidt (3), Mertens (1), Lagergren (1), O’Sullivan (6), Damgaard (9), Preuss.

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