Zu selten gab es für den HBW II am Sonntag ein Durchkommen. Foto: Kara

Die gute Serie des HBW II ist gerissen: gegen die SG Pforzheim-Eutingen (18:27) setzte es die zweite Pleite in der 3. Liga Süd.

Nach einem perfekten Start mit fünf Siegen aus fünf Partien schien zunächst alles im Lot bei den „Jung-Galliern“ zu sein. Doch nach der knappen Niederlage beim TuS Fürstenfeldbruck (29:31) setzte es nun am Sonntagabend die zweite Pleite in Serie.

 

Gleichstand zur Pause

Mit 18:27 (13:13) verlor das Team von Micha Thiemann deutlich gegen die SG Pforzheim-Eutingen, die mit dem Erfolg beim HBW II nun zwei Saisonsiege in Folge eingefahren hat. Das deutliche Endergebnis entsprang aus einer Partie mit einer ausgeglichen ersten Hälfte. Nach 14 Minuten stand es erst 5:5 und nach 23 Minuten lagen die Eyachstädter sogar mit 12:9 vorne doch die Gäste schafften es noch, bis zur Pause auf 13:13 zu stellen.

In Durchgang zwei lief bei den Gastgebern als offensivstärkstem Team der Liga nicht viel zusammen. Nach sechs Gegentreffern in Folge und einem verworfenen Siebenmeter lag der HBW II nach knapp 40 Minuten mit 13:19 hinten. In der Schlussphase gelangen dem Team von HBW-Trainer Micha Thiemann nur noch fünf Treffer.

Gegen Ende wird es deutlich

Beim 16:24 durch Sem Banzhaf waren nur noch vier Minuten zu spielen und keine Aussicht mehr auf eine Aufholjagd. 52 Sekunden vor dem Spielende lag der bei 17:27 sogar mit zehn Toren hinten, doch fünf Sekunden vor Ende markierte Magnus Betz mit dem 18:27 das letzte Tor der Partie. Mit insgesamt vier erzielten Treffern aus dem Spiel heraus, waren Mika Schüler und Strafwurf-Experte Mischa Locher die erfolgreichsten Torschützen der „Jung-Gallier“.

Da der HC Oppenweiler/Backnang parallel seine Hausaufgaben mit 35:26 gegen den SV Plauen-Oberlosa erledigt hat, befindet sich der HBW II nun zwei Zähler hinter dem HC auf Rang zwei. Für die SG stehen nach sieben Spielen vier Punkte und Platz 13 parat.

HBW Balingen-Weilstetten II: Nikolas Hajdu, Magnus Bierfreund; Daniel Flad (1), Mika Schüler (4), Tim Römer, Felix Eisele (3), Magnus Betz (2), Denis Milosavljevic (2), Lars Bänsch (1), Sem Banzhaf (1), Mischa Locher (6/4), Louis Mann.