Die Männer der HSG Rottweil (Iven Schlecht) wollen bei der SG Freudenstadt/Baiersbronn zum Sieg abheben. Foto: Phil Wälde

Beim Gastspiel im Murgtal bei der SG Freudenstadt/Baiersbronn möchte die HSG Rottweil zurück in die Erfolgsspur.

SG Freudenstadt/Baiersbronn – HSG Rottweil (Samstag, 20 Uhr, Murgtalhalle Baiersbronn). Nach dem Heimspiel gegen den TSV Altdorf/Langenau wartet am kommenden Wochenende erneut eine anspruchsvolle Aufgabe auf die Männer der HSG Rottweil. Am Sonntag geht es auswärts zur SG Freudenstadt/Baiersbronn, die bislang eine beeindruckende Heimserie aufweist.

 

Die Gastgeber aus dem Schwarzwald stehen aktuell mit 9:5 Punkten auf Tabellenplatz fünf – nur knapp hinter der HSG Rottweil, die den knappen Vorsprung auf die SG mit einem Sieg ausbauen könnte. Zuletzt bezwang Freudenstadt/Baiersbronn die TG Schömberg mit 35:30 und blieb damit auch im vierten Heimspiel ungeschlagen.

Besondere Hallensituation

„Bisher haben die in der Saison noch kein Heimspiel verloren und auch in den vergangenen Jahren ihre Heimspiele regelmäßig gewonnen“, sagt HSG-Trainer Michael Huber. Ein Grund dafür sei sicher auch die besondere Hallensituation: „Vermutlich wird auch ein Grund sein, dass dort kein Haftmittel verwendet werden darf und sie somit die einzige Mannschaft in der Liga sind, die diese Eigenheit haben.“ Die ungewohnten Bedingungen will man in Rottweil allerdings nicht überbewerten. „Wir haben das Thema bei uns aber nicht hoch aufgehängt. Wir wissen, dass es anders wird, aber haben davor keine Sorgen. Man muss sein Spiel anpassen, Lösungen über die Nahdistanz suchen und in der Abwehr nichts zulassen“, erklärt Huber.

Starke Defensive erforderlich

Nach der Niederlage gegen Altdorf/Langenau will die HSG wieder an die starke Defensivleistung aus dem Spiel in Oeffingen anknüpfen. „Wir wollen nach dem Spiel gegen Allowa wieder zu der Abwehrstärke finden, wie wir sie in Oeffingen hatten und den Freudenstädtern die Freude an deren Heimspiel nehmen“, so der Coach weiter.

Personelle Situation stabil

Personell sieht es bei den Rottweilern erfreulich stabil aus. „Wir haben die Mannschaft bisher unverändert zum letzten Spiel und mehrere Möglichkeiten, im Spiel Akzente über verschiedene Spielertypen zu setzen“, berichtet Huber.

Der Blick richtet sich klar nach vorne: „Wir wollen auf jeden Fall wieder zeigen, was wir können. Das letzte Spiel war eine Ausnahmeerscheinung gegen eine an dem Tag nicht zu schlagende Mannschaft“, so der HSG-Trainer.

Damit die HSG im Schwarzwald punkten kann, wird Geduld und Konzentration gefragt sein. „Wir wissen, dass Punkte zu holen sind, dazu ist vor allem wichtig, die Konzentration zu halten und geduldig zu spielen, da an diesem Tag sicher alles gefordert ist“, betont Huber abschließend.