HSG-Trainerin Gülfidan Balci hatte ihre Mannschaft gut auf die Gegnerinnen eingestellt. Foto: Kara

Die Albstädterinnen bleiben auch im neuen Jahr in der Landesliga in der Erfolgsspur und besiegen die HSG Friedrichshafen-Fischbach 32:26 (13:12).

Nahtlos setzten die Handballerinnen der HSG Albstadt an die Form der letzten Spiele an. Auch im neuen Spieljahr 2026 konnte man gleich die ersten zwei Punkte feiern. Mit 32:26 (13:12) besiegte die Mannschaft von Cheftrainerin Gülfidan Balci die auf Rang drei platzierte HSG Friedrichshafen-Fischbach und verteidigte mit dem achten Sieg im achten Spiel die Tabellenführung in der Landesliga. „Wir sind sehr glücklich über die zwei Punkte. Wir haben uns nach der dreiwöchigen Pause nicht leichtgetan und anfängliche Schwierigkeiten gehabt. Friedrichshafen-Fischbach spielte mutig und war von Beginn an der erwartet starke Gegner“, analysierte die HSG-Trainerin nach dem Spiel. Albstadt lag durch die beiden Tore von Jessica Heina und Liga-Toptorschützin Annika Nothelfer schnell mit 0:2 im Hintertreffen. Es dauerte fast sechs Minuten, ehe Siri Schaudt den ersten Treffer für ihre Mannschaft erzielen konnte. In der Folge zeigte sich die gastgebende HSG aber besser im Spiel. Besonders die kompakt stehende Abwehr und die starke Torhüterleistung von Ana Pacic waren ausschlaggebend, dass Albstadt das Spiel und die Führung an sich reißen konnte.

 

Mit knapper Führung geht es in die Halbzeitpause

Die erste Führung gelang beim 4:3 nach elf gespielten Minuten. Zwar konnte Friedrichshafen-Fischbach immer wieder aufschließen, doch eine eigene Führung gelang ihnen im gesamten Spiel nicht mehr. Albstadt spielte weiter groß auf und konnte sich nach 22 Minuten beim Stand von 11:7 ein Polster von vier Toren erarbeiten. Bis zur Pause hätte der Vorsprung deutlich höher ausfallen können, doch die Balci-Sieben ließ zahlreiche Abschlussmöglichkeiten ungenutzt und scheiterte immer wieder an den eigenen Nerven oder der Torsteherin des Gegners. Die Gäste nutzten die Schwächephase und verkürzten zur Pause auf den Halbzeitstand von 13:12.

Erste und zweite Welle führen zum Erfolg

Die ersten Minuten nach Wiederanpfiff gestalteten die beiden Mannschaften ausgeglichen. Bei Albstadt fehlte nach wie vor die letzte Konsequenz im Torwurf, somit schaffte man es nie richtig wegzuziehen. Trotz der schwachen Wurfquote behielten die Gastgeberinnen aber die Nerven und versuchten weiter über ihre erste und zweite Welle sich die Tore zu erarbeiten. In der Folge fanden die treffsicheren Viola Büttner, Nina Petznik und Schaudt immer wieder die Lücken in der Gästeabwehr. Auch die technischen Fehler auf Heimseite minimierten sich, sodass die HSG Tor um Tor wegziehen konnte. Zehn Minuten vor Spielende führte Albstadt mit 26:20. Diesen Vorsprung ließ man sich nicht mehr nehmen und brachte gegen gute Gäste vom Bodensee den Vorsprung clever über die Zeit.

Albstadts jüngste Spielerin Nele Mebold, die zwei Tore zum Sieg beisteuerte und eine starke Leistung in der Abwehr neben Viola Büttner bot, verdiente sich nach dem Spiel von Balci ein Sonderlob. HSG Albstadt: Hanker, Pacic, Schaudt (8), Büttner (7), Petznik (4), Balci (3/1), Gekeler (2), Götz (2), Hoffmann (2), Mebold (2), Mayer (1), Siehler (1), Wiest, Harnisch, Otterbach, Pacic, Puresevic.