Ostdorf/Geislingen muss sich der SG Dunningen/Schramberg mit 24:25 beugen. Der TV Weilstetten II fährt in Radolfzell den fünften Sieg in Folge ein.
LANDESLIGA HERREN HSC Radolfzell – TV Weilstetten II 22:23 (10:11). Den fünften Sieg in Folge fuhr die zweite Mannschaft des TV Weilstetten in Radolfzell ein. Der TVW-„Deux“ zeigte sich bestens auf den Tabellennachbarn eingestellt und brachte ein regelrechtes Abwehrbollwerk auf die Platte. „Wir haben gegen den bis dahin besten Angriff der Liga gespielt. Diesen wollten wir mit einer agilen 6:0-Abwehr und einer guten Zusammenarbeit mit unseren Torhütern stoppen. Mit nur 22 Gegentoren hat dies auch funktioniert. Wir haben eine super Abwehr gespielt. Großes Lob an meine Jungs, die eine tolle Leistung gezeigt und verdient gewonnen haben“, so Kübler.
Nach vielen Versuchen auf beiden Seiten sorgte der A-Jugendliche Leon Abermeth von der Außenposition für das 1:0. Bis zum Halbzeitstand von 10:11 ließen sich die Gäste diese Führung nicht mehr nehmen. Einen Schockmoment galt es für die Gäste im ersten Durchgang zu verkraften. Bei einer Rettungsaktion prallte TVW-Torhüter Nico Huber mit dem Fuß gegen den Pfosten. Der Schlussmann wurde danach zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. „Die Diagnose steht noch aus“, so Kübler. Für Huber kam Denis Camovic ins Gästetor, der mit Paraden glänzte.
Den zweiten Durchgang verschlief der TVW. Erneut dauerte es sechs Minuten, bis das erste Tor fiel. Auf das 11:14 von Benjamin Vögele antworteten die Gastgeber wütend und ließen einen 5:0-Lauf zum 16:14 folgen. In einer spannenden Schlussphase waren es die Gäste, „die in den letzten acht Minuten keinen Treffer mehr zuließen. Aus dem 22:19 (52.) machten die Gäste ein 22:23. HK Ostdorf/Geislingen – SG Dunningen/Schramberg 24:25 (12:12). In letzter Sekunde verloren haben die Handballer aus Ostdorf und Geislingen gegen die Spielgemeinschaft aus Dunningen und Schramberg. Denn in Unterzahl – Luis Herre brummt eine Zwei-Minuten-Strafe ab – gelang den Gästen durch Hannes Haas unmittelbar vor der Schlusssirene noch der Siegtreffer.
Dabei hatte nach ausgeglichener erster Halbzeit (12:12) die HK beim Stand von 24:22 (57.) schon wie der Sieger ausgesehen. Doch die Gäste kamen zum 24:24-Ausgleich und in der hektischen Schlussminute, hatten die Hausherren eigentlich Ballbesitz; gaben diesen jedoch ab, und die SG kam so noch zum glücklichen Sieg in letzter Sekunde.