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Handball HBW muss gegen Wetzlar Grenzen erkennen

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Wetzlars Olle Forsell Schefvert bremst HBW-Youngster Lukas Saueressig in dessen Tatendrang. Foto: Kara

Die HSG Wetzlar ist dann doch eine Nummer zu groß gewesen – im Halbfinale des First-Four-Turniers des DHB-Pokals unterlag Gastgeber HBW Balingen-Weilstetten dem künftigen Erstliga-Rivalen klar mit 28:36 (14:19).

Enttäuschung oder ein Fingerzeig auf die Realität, die den Zweitligameister in der am Donnerstag beginnenden Spielzeit im Oberhaus erwartet? "Von beiden etwas", sagt HBW-Trainer Jens Bürkle. "Wir hatten uns doch mehr erhofft, aber es ist uns nicht gelungen, die HSG Wetzlar in Situationen zu bringen, in der sie mehr Fehler macht. Wir haben die Bedeutung der Verantwortung für den Ball und in den Abwehrkationen aufgezeigt bekommen – Dinge, über die wir in der Vorbereitung bereits gesprochen haben."

Zu viele Nachlässigkeiten

Das große Problem bei den Schwaben, die ohne Martin Strobel und Jona Schoch antraten: Vor etwas mehr als 750 Zuschauern leisteten sie sich bereits in der Anfangsphase zu viele Nachlässigkeiten, um den Zehnten der vergangenen Erstliga-Saison ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. "Wetzlar war in vielen Dingen einfach zu schnell für uns. So sind wir nie zu der Aggressivität gekommen, die wir haben wollten. Unsere Probleme lagen weniger im Angriff als in der Abwehr", so Bürkle. Tatsächlich nutzten die nahezu fehlerfrei aufspielenden Hessen jeden Klops, den sich der HBW leistete und schenkte den Gastgebern, die damit nach mehr als eineinhalb Jahren wieder einmal ein Heimspiel verloren, reichlich Treffer ein. Nach einer Viertelstunde führte die HSG nach einem Treffer von Kristian Björnsen bereits mit 11:5.

Das Bürkle-Team rappelte sich in der Folge jedoch auf und verkürzte den Rückstand. Goalgetter Oddur Grétarsson netzte per Strafwurf zum 12:14 und nach dem zwischenzeitlichen 12:15 des starken Wetzlarer Linkshänders Stefan Cavor auch zum 13:15 ein (24.). Sollte doch etwas für den Underdog gehen? Nein. Denn die Gäste spielten nun wieder konzentrierter und nutzten die Fehler der Schwaben konsequent. Zur Pause führten sie wieder mit 19:14, und nachdem Anton Linsdkog auf 21:14 (32.) für das Team von Trainer Kai Wandschneider gestellt hatte, war die Partie eigentlich gelaufen. Am Ende unterlag der HBW mit 28:36. "Wir müssen lernen, Gegner wie Wetzlar zu Hause zu schlagen, denn es werden in dieser Saison noch einige bessere Mannschaften nach Balingen kommen."

Im ersten Halbfinale zwischen den Drittligisten Longericher SC und TV Großwallstadt setzte sich der nicht in Bestformation angetreten TVG nach einer 22:13-Pausenführung mit 36:34 durch. Im Endspiel um den Einzug ins Achtelfinale des Pokalwettbewerbs mühte sich Wetzlar am Sonntag schließlich zu einem zu einem 30:27 (13:15) über den TV Großwallstadt.

HBW Balingen-Weilstetten: Jensen, Bozic; Zobel (1), Niemeyer (2), Lipovina (2), Kirveliavicius (2), Hausmann, Thomann (2), Nothdurft (3), Meschke (1), Grétarsson (9/5), de La Peña Morales (4), Oliveira, Saueressig (2), Roller, Strosack. HSG Wetzlar: Klimpke, Tibor Ivanisevic (1); Feld (2), Kneer (1), Björnsen (3), Ferraz (3), Mirkulovski (2), Torbrügge, Weissgerber, Frend Öfors, Holst (7/2), Forsell Schefvert (3), Rubin (2), Lindskog (5), Cavor (7).

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