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Handball HBW: Leidenschaft ersetzt großes Budget

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Vladan Lipovina ist der Hoffnungsträger beim HBW im rechten Rückraum. Der Linkshänder kam von den Rhein-Neckar Löwen. Foto: Kara

Nach zweijähriger Abstinenz ist der HBW Balingen-Weilstetten zurück in der 1. Handball-Bundesliga. Und wie schon in den elf Spielzeiten zuvor, zählen die Schwaben im Konzert der ganz Großen wieder zu den Underdogs.

Mit dem Auswärtsspiel beim SC Magdeburg steigt der HBW am Donnerstag (19 Uhr, Getec-Arena) in seine zwölfte Erstliga-Saison ein, und das wie schon zu früheren Zeiten im Oberhaus mit einem im Vergleich zur Konkurrenz relativ niedrigen Etat – etwas über drei Millionen Euro. Dennoch darf der Zweitliga-Meister die Mission Klassenerhalt optimistisch angehen. Dafür spricht nicht nur die Heimstärke – in der Balinger Sparkassen-Arena hat das Team von Trainer Jens Bürkle seit dem Februar 2018 all seine Punktspiele für sich entschieden – sondern auch der eingespielte Kader, der in der Saison 2018/19 mit Kampf und Leidenschaft seine Fans begeisterte. Denn das Aufstiegsteam ist en gros zusammengeblieben. Nur die Keeper Tomáš Mrkva (Bergischer HC) und Jonas Baumeister (berufliche Gründe) sowie Lars Friedrich (HBW II) und Matthias Flohr, der Coach Bürkle inzwischen als Co-Trainer assistiert, sind nicht mehr dabei.

Dem gegenüber stehen drei Neuzugänge. Im Tor soll der 2,05 Meter große Däne Mike Jensen in Mrkvas Fußstapfen treten, im rechten Rückraum heißt der von den Rhein-Neckar Löwen gekommene Hoffnungsträger Vladan Lipovina. Der 26-jährige Nationalspieler aus Bosnien-Herzegowina ist überaus wurfstark, überzeugt aber auch mit spielerischen Akzenten. Erst am Dienstag nahm der HBW mit Filip Taleski (Nordmazedonien) den dritten Neuen für ein Jahr unter Vertrag. Der Rückraumspieler ist 23 Jahre alt, 2,02 Meter groß und soll auf der linken Angriffsseite für mehr Durchschlagskraft sorgen. Läuft alles nach Plan, ist er bereits am Donnerstag für den HBW spielberechtigt.

Wie Lipovina kommt auch Taleski vom zweimaligen Deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen nach Balingen. Er gilt als eines der Top-Talente auf seiner Position, hatte bei den Löwen, nachdem die den Franzosen Romain Lagarde verpflichtet hatten, aber keine Zukunft mehr.

Mit Martin Strobel hat Bürkle noch einen richtigen Trumpf in der Hinterhand. Die Frage ist nur, wann der Kapitän seine bei der Handball-Weltmeisterschaft erlittenen Knieverletzung so weit auskuriert hat, dass er auf die Platte zurückkehren kann.

Die Vorbereitung absolvierte der HBW durchaus erfolgreich, musste sich in all seinen Tests nur einmal geschlagen gegen – mit 26:34 gegen den Tabellenachten der vergangenen Erstliga-Spielzeit, Frisch Auf Göppingen. Vor Wochenfrist kassierte das Bürkle-Team noch einem Dämpfer von einem künftigen Ligarivalen. Im Halbfinale des First-Four-Turniers um den DHB-Pokal zog es gegen die HSG Wetzlar mit 28:36 den Kürzeren.

In diesem Duell offenbarten die Gastgeber in der Deckung noch einige Schwächen, dabei war die Abwehr in der Aufstiegssaison das Prunkstück. Am Donnerstag geht es für den HBW zum Liga-Auftakt im Auswärtsspiel beim SC Magdeburg jedoch gegen ein noch größeres Kaliber, denn die Magdeburger beendeten die vergangene Spielzeit hinter Meister SG Flensburg-Handewitt und dem THW Kiel auf dem dritten Platz. Trainer Bürkle hofft, dass seine Mannschaft die Baustellen bis dahin behoben hat. "Magdeburg ist eine Mannschaft, die Jahr für Jahr gut aus den Startlöchern kommt, aber wir fahren guten Mutes dorthin", sagt Bürkle, der dann auch wieder auf Jona Schoch – er hatte wegen einer Verletzung am Sprunggelenk nahezu die komplette Vorbereitung verpasst – setzten kann.

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