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Handball HBW: Kellerduell vor Geisterkulisse

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Nach drei Niederlagen steht Jona Schoch mit dem HBW Balingen-Weilstetten in Essen unter Zugzwang. Foto: Eibner

Ihr erstes Geisterspiel in der Handball-Bundesliga steht den Handballern des HBW Balingen-Weilstetten bevor. Denn im Duell mit TuSEM Essen am Sonntag (16 Uhr, Sporthalle "Am Hallo") bleiben die Zuschauerränge leer.

Trainings- oder Testspielatmosphäre – all das, was sich keiner in der Handball-Bundesliga an einem regulären Spieltag wünscht, tritt am Sonntag in Essen ein. Die Stadt in Nordrhein-Westfalen wurde jüngst zum Corona-Risikogebiet erklärt. Zwar dürfen Gastgeber TuSEM Essen und der HBW um Punkte spielen, allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Ein Problem, die HBW-Trainer Jens Bürkle nur marginal beschäftigt. Der Sportwissenschaftler hat momentan andere Baustellen, denn die Vorbereitung auf die Partie gegen den Zweitliga-Aufsteiger gestaltete sich immens schwierig. Neuzugang Björn Zintel hat sich bei der jüngsten Niederlage gegen den TVB Stuttgart bei einem Schlagwurf-Versuch den Daumen gebrochen und fällt für längere Zeit aus.

Kreisläufer Marcel Niemeyer hat seinen Bruch im Sprungbein zwar auskuriert und befindet sich auf dem Weg der Integration ins Team, ein Einsatz gegen den TuSEM aber käme noch zu früh. "Außerdem haben momentan einige Spieler jahreszeitbedingte Zipperlein, wie Husten oder Schnupfen – zum Glück hat keiner das Corona-Virus", sagt Bürkle, der der Situation aber noch etwas Positives abgewinnen will. "Vielleicht tut es uns mal gut, andere Sorgen und keine vernünftige Spielvorbereitung gehabt zu haben." Denn dem Coach brennt eine Sache besonders unter den Nägeln. Nach drei Spieltagen steht seine Mannschaft noch immer ohne Punkte da, dabei hatte sie sowohl im Heimspiel gegen die MT Melsungen, in und zuletzt gegen Stuttgart durchaus die Chance, als Sieger vom Feld zu gehen. "Wir sollten so langsam mal gewinnen. Das nagt irgendwie an einem, drei gute Spiele zu machen, ohne dabei zu punkten. Jetzt geht es darum, das auf die Platte zu bringen, was wir können", sagt Bürkle.

Und ein Erfolg sollte bei Aufsteiger Essen durchaus drin sein. Zweimal hat der TuSEM in dieser Saison erst um Punkte gespielt und zum Auftakt mit 23:31 gegen den TVB Stuttgart verloren. Gegen die Rhein-Neckar Löwen wehrte sich das Team von Neu-Trainer Jamal Naji bestens, am Ende aber hieß es 33:27 für den Favoriten aus Mannheim. Und dennoch weiß Bürkle, dass sein Team die Essener nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte: "Der TuSEM hat ein gutes Tempospiel und auch die Leichtigkeit eines Aufsteigers, allerdings auch schon zweimal Lehrgeld bezahlt. Ich finde gut, dass wir in den letzten Jahren in der Zweiten Liga ein paarmal gegen sie gespielt haben."

Herausragend bei Essen in den ersten beiden Partien waren Kreisläufer Tim Zechel und Rückraumschütze Lucas Firnhaber, erst in der vergangenen Woche verstärkte sich der Klub mit dem Slowenen Tim Rozman vom insolventen Zweitligisten Wilhelmshavener HV, der zuvor ein Jahr beim HBW spielte.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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