Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Handball HBW: Jens Bürkle macht den Trendscout

Von
HBW-Trainer Jens Bürkle gönnte sich nur eine kurze Auszeit. Foto: Kara

Ein paar Tage Urlaub mit der Familie hat sich Jens Bürkle, Trainer des Erstliga-Aufsteigers HBW Balingen-Weilstetten gegönnt. So richtig vom Handball abschalten – das ging dann aber doch nicht.

"Natürlich gehen einem viele Sachen durch den Kopf wenn man am Strand liegt. Gedanklich freie Tage gibt es so gut wie nicht", sagte Bürkle. Bevor er in den Urlaub ging holte er sich viel optischen Input, schaute Champions-League Spiel, die Halbfinals und das Endspiel – "da sieht man Dinge, die schon geil sind. Und jetzt beginnt die Aufarbeitung der Bundesliga. Ich werde mir in der Vorbereitungszeit Queerbeet sehr viele Spiel ansehen, nicht nur von Mannschaften, die in unserem Segment sind. Es geht darum, bestimmte Trends zu erkennen."

Selbstverständlich analysiert Bürkle auch die Aufstiegssaison seiner Mannschaft, und das mit gewissem zeitlichen Abstand. "Zwei Wochen später sind die Emotionen raus, da wird der Blick etwas sachlicher", sagt Bürkle. Eine wichtige Erkenntnis hat er gewonnen: "Wir haben uns gegenüber der Saison zuvor im Schnitt um 1,5 Tore gesteigert. Das ist richtig stark und ausschlaggebend für die Risen-Punktedifferenz zum Vorjahr gewesen. Aber die Mannschaft hat insgesamt eine tolle Entwicklung gezeigt."

Mit 1105 Treffern stellte sein Team nach TuSEM Essen (1154) den zweitbesten Angriff der Liga, mit 944 Gegentoren nach dem VfL Lübeck-Schwartau (929) die zweibeste Defensive, und das Torverhältnis von +161 war das mit Abstand beste aller Zweitligisten. Mitaufsteiger HSG Nordhorn kam dem Meister mit +136 noch am nächsten.

Ehe Bürkle am 10. Juli zum Vorbereitungsstart bittet, wird er sich noch mit Geschäftsführer Wolfgang Strobel, Co-Trainer Matthias Flohr und Athletiktrainer Sascha Ilitsch zusammensetzen. "Wir wollen Ideen sammeln und strukturieren, um die Spieler individuell zu verbessern, aber auch, um taktisch voranzukommen", sagt Bürkle.

Ehe es beim HBW wieder los geht, legt Bürkle noch einen Kurz-Trip nach Barcelona ein. Dort trifft er sich mit Roi Sanchez, seinem früheren Co-Trainer bei der TSV Hannover-Burgdorf, der inzwischen die zweiten Mannschaft des FC Barcelona coacht – und wieder geht es um "den Austausch, viel über den Handball zu sprechen, um Ideen zu entwickeln und Trends zu analysieren". Bürkle wird bei den Katalanen auch als Coach in Erscheinung treten, bei einem Nachwuchs-Camp der Katalanen Einheiten für die B- und C-Jugend leiten.

Übrigens: Gut möglich, dass der HBW das First-Four-Turnier im DHB-Pokal – der HBW trifft in seinem Halbfinale auf den künftigen Liga-Konkurrenten HSG Wetzlar – am Samstag und Sonntag, 16. und 17. August, in der Balinger Sparkassen-Arena ausrichtet. "Wir haben Interesse, allerdings ist noch nicht klar, ob uns an dem Wochenende genügend Helfer zur Verfügung stehen", sagt Geschäftsführer Wolfgang Strobel.

Artikel bewerten
1
loading

Ihre Redaktion vor Ort Balingen

Steffen Maier

Fax: 07433 901829

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.