Der HBW Balingen-Weilstetten II empfängt zum ersten Spiel im neuen Jahr am Sonntag um 17 Uhr die HG Oftersheim/Schwetzingen.
Nach dem Sieg zum Jahresabschluss gegen Heilbronn/Horkheim startet der Handball-Drittligist HBW Balingen-Weilstetten II mit einem guten Gefühl ins neue Jahr. Und da wollen die Schützlinge von Micha Thiemann am Sonntag (17 Uhr) zu Hause gleich wieder punkten.
Jung-Gallier sind der leichte Favorit
Gegen Oftersheim/Schwetzingen gehen die Jung-Gallier ausnahmsweise als leichter Favorit in die Begegnung, konnte doch das Hinspiel mit 32:28 gewonnen werden. In den vier Wochen seitdem hat die HG genauso wie der HBW II je einmal gewonnen und verloren. Den Gegner allein an der Platzierung als Vorletzter zu messen, wäre aber grundfalsch, denn „sie spielen mit viel Energie und Power“. Das führt dann aber auch oft zu vielen einfachen und unnötigen Fehlern. So auch zuletzt in Neuhausen, wo eine aufopferungsvolle Aufholjagd im zweiten Durchgang am Ende doch zu wenig war.
Trainer Thiemann: „Die Jungs sind fit“
„Sie haben immer wieder unterschiedliche Phasen in ihrem Spiel: teilweise überragend, dann wieder einfache Fehler, sie kassieren so sehr viele Gegentore“, weiß Thiemann. Deshalb gehen die Jung-Gallier ins Spiel „mit der Überzeugung, dass wir etwas holen können“. Die kurze Wintervorbereitung stimmt Trainer Thiemann optimistisch: „Die Jungs sind fit, wir sind gut in die Trainingswoche gestartet. Die Pause hat ihnen gutgetan.“
Dreh- und Angelpunkt beim Gegner ist Florian Burmeister, „ihn in den Griff zu kriegen, wird das Wichtigste sein“. Doch HG-Coach Christoph Lahme hat die Verantwortung inzwischen breiter verteilt: „Edward Hammarberg ist ein wuchtiger Halblinker, Sinan Antritter wuselt auf der Mitte und Istvan Ferger sorgt rechts für viel Betrieb.“
Gute Kooperation zwischen Abwehr und Torhüter als Schlüssel
Da wird es für den HBW II darauf ankommen, gut zu verteidigen, eine gute Kooperation zwischen Abwehr und Torhüter wird dabei essenziell sein. Und: „Ich hoffe, wir gehen mit viel Power in das Spiel, das war schon im Hinspiel der Schlüssel für den Erfolg.“ Thiemann hat durchaus „Respekt vor der Aufgabe“. Dennoch betont der Coach, „dass wir wie gehabt in erster Linie auf uns schauen“. Er will trotz der tabellarischen Bedeutung nichts von einem Schicksalsspiel wissen.