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Handball HBW II hat im Wettballern Nase vorn

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Tobias Heinzelmann setzt sich gegen Heilbronns Pierre Freudl durch. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder Bote

Handball-Drittligist hat einen gelungen Saisonausklang gefeiert. Am Samstag setzte sich das Team von Trainer André Doster im Heimspiel gegen den TSB Heilbronn-Horkheim mit 32:30 (18:16) durch und beendet die Runde auf Platz drei.

Zwar ging es für beide Mannschaften in der Balinger Sparkassen-Arena lediglich um die Platzierungen im Abschlussklassement, dennoch bekamen die rund 400 Zuschauer ein flottes und bis zum Ende packendes Match geboten, in dem sich die beiden Teams nichts schenkten. Sowohl der HBW als auch die von zahlreichen Fans unterstützen Horkheimer wussten die Fehler des Gegner stets umgehend zu nutzen. Zwar setzten sich die Hausherren am Ende mit 32:30 durch, mit der Vizemeisterschaft wurde es dennoch nichts, weil die Rhein-Neckar Löwen II mit einem 30:23-Auswärtssieg beim TV Willstätt ihren zweiten Tabellenplatz verteidigten. "Schade, wir haben eine tolle Runde gespielt und hätten uns gerne mit der Vizemeisterschaft belohnt", sagte HBW-Trainer Doster nach dem Spiel.

Es war ein offener Schlagabtausch, in dem die beiden Kontrahenten in der Deckung die letzte Konsequenz vermissen ließen, den das Publikum in der Partie zwischen dem HBW II und dem TSB Heilbronn-Horkheim geboten bekamen. Dabei konnten sich das Team von Trainer André Doster – er ließ die angeschlagenen Christoph Foth und Niklas Diebel auf der Bank – wieder auf einen überragenden Torhüter Mario Ruminsky verlassen. Er entschärfte nicht nur zahlreiche freie Chancen des TSB, sondern taf auch selbst.

Nach einem ausgeglichenen Beginn, schien sich der HBW II abzusetzen können, Jan Bitzer und der starke Tobias Heinzelmann machten aus einem 4:4 eine 6:4-Führung (10.). Zudem spielten die Gastgeber nun zwei Minuten in Überzahl, weil Pierre Freudl – mit sechs Treffern bester Horkheimer Schütze – für zwei Minuten vom Feld musste. Doch der HBW II vermochte die Überzahl nicht zu nutzen. Im Gegenteil: Oliver Hess und Marcel Wieder netzten für die Gäste ein, die Freudl danach mit 7:6 in Front schoss. Als der Horkheimer Linkshänder die nächste Zeitstrafe absaß, machte es das Doster-Team besser. Heinzelmann verkürzte, Dennis Fuoß glich zum 7:7 aus, ehe Adam Soos mit einem verwandelten Siebenmeter die Führung wieder auf Seiten des HBW II wechseln ließ. Im Gleichschritt ging es nun in Richtung Halbzeitpause – als Horkheim den kurz vor der Sirene den Ball verdaddelte, nutzte HBW-Keeper Ruminsky die Gelegenheit zu einem "Buzzer-Beater" zum 18:16.

Heinzelmann schraubte den Vorsprung nach dem Seitenwechsel auf 20:17 empor (33.) und der hätte sogar noch anwachsen können, aber der HBW II nutzte zwei Ruminsky-Paraden nicht und ließ nun in der Offensive einige Bälle liegen. Heillbronn-Horkheim bedankte sich, drehte das Spiel mit einem 4:0-Lauf, den Felix Katzmeier per Konter mit dem 21:20 abschloss. Das Kopf-an-Kopf-Rennen ging weiter.

Das HBW-Perspektivteam legte wieder vor, und nachdem Freudl auf 26:27 verkürzt hatte, gestatte Ruminsky den Gästen sieben Minuten lang keinen Treffer. Diese Phase nutzten Heinzelmann mit einem Doppelpack und Linksaußen Aron Czako, der nach der Partie ebenso wie Fynn Beckmann zur HSG Konstanz verabschiedet wurde, um auf 30:26 nachzulegen. Freudl und Hess schossen den TSB noch einmal auf 28:30 heran, aber Czako machte eineinhalb Minuten vor Schluss mit dem 31:28 den Deckel drauf. Am Ende jubelte das Doster-Team über einen verdienten 32:30-Erfolg und die gelungene Revanche für die 21:36-Pleite gegen Horkheim in der Vorrunde.

"Das war zum Schluss noch einmal eine gute Leistungen, beide Mannschaften sind mit offenem Visier rangegangen. Es war ein Spiel der Angriffsreihen. Wir haben uns in den letzten drei Spielen richtig gut präsentiert", sagte HBW-Trainer Doster. HBW Balingen-Weilstetten II: Ruminsky (1), Malek; Thomann (5), Czako (3), Fuoß (1), Soos (7/5), Bitzer (2), Foth, Heinzelmann (8), Diebel, Schmidberger, Rozman (3), Beckmann (1), Strosack (1).

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