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Handball HBW: Geplanter Rechte-Deal bietet neue Chancen

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HBW-Geschäftsführer Wolfgang Strobel Foto: Kara Foto: Schwarzwälder Bote

Mit einigen Neuerungen geht die 2. Handball-Bundesliga in die Saison 2018/19. Eine neue Vereinbarung in Sachen Übertragungsrechte, soll den Klubs neue Möglichkeiten eröffnen. Außerdem erhöht sich die Zahl der Absteiger.

Statt wie zuletzt vier, wird es in der Saison 2018/19 fünf Absteiger aus der 2. Liga geben. Das hatte der Ligaverband HBL vor der Spielzeit 2017/18 beschlossen, um auf die Soll-Zahl von 18 Mannschaften im Unterhaus zu kommen. Ein Antrag des VfL Lübeck-Schwartau, dass die Relegation zur 1. Liga zwischen dem Drittletzten der Beletage und dem Dritten des Abschlussklassements der 2. Liga wieder eingeführt wird, wurde von der Versammlung der HBL vor Wochenfrist abgeschmettert. Die Erstligisten hatten natürlich kein Interesse daran, dass statt zwei, möglicherweise wieder drei Teams absteigen, und selbst bei den Zweitligisten herrschte keine Einigkeit zu einer Rückkehr zum alten Modus. "Allein schon aufgrund der Rahmenspielpläne für die nächsten Runden wäre eine Relegation überhaupt nicht möglich gewesen", sagt HBW-Geschäftsführer Wolfgang Strobel. Zwar würde er eine Relegation grundsätzlich befürworten, aber eben nicht unter den aktuellen Bedingungen.

Weitaus bedeutender schätzt Strobel ein, dass Pay-TV-Sender Sky die Übertragungsrechte für die 2. Liga bis zum Jahr 2020 an die Internet-Plattform sportdeutschland.tv abtreten wird. Zwar sind die entsprechenenden Verträge noch nicht unterschrieben, allerdings deutet alles darauf hin, dass die Vereinbarung in den kommenden Tagen fixiert wird. Die Zweitligisten werden ihre Heimspiele der Welt nun per Livestream auf sportdeutschland.tv zugänglich machen – live kommentiert, den aktuelle Spielstand und optional weitere Grafiken eingeblendet. Ein offizielle Information darüber, welche Software und welche Ausrüstung nötig ist, wurde den Zweitligisten bereits zugestellt. "Diese Möglichkeit ist auf Dauer unerlässlich, um den sehr guten Sport, den die 2. Liga bietet, bundesweit zu präsentiere", sagt Strobel. Die Voraussetzungen haben die Klubs, die seit der Saison 2017/218 25 000 Euro für die Übertragungsrechte erhalten, selbst zu schaffen. Das fordert eine entsprechende Manpower und verursacht Kosten, bietet aber auch neue Vermarktungsmöglichkeiten.

Mit den Livestreams gewinnen die Teams und ihre Sponsoren eine größere Reichweite und Medien-Präsenz. Die Klubs haben zudem die Möglichkeit, ihre Sponsoren über Werbeeinblendungen in Szene zu setzen. Sechs Minuten Werbung dürfen sie pro Stunde einstreuen. Problematisch ist nur, dass die Neuerung kurzfristig daher kommt. "Die Vorbereitungszeit ist recht kurz und das Produkt hat in unsere Sponsoren-Gesprächen noch keine Rolle gespielt. Für mich wäre eine Option, den Gastmannschaften eine gewisse Werbezeit zur Verfügung zu stellen, weil ihre Fans den Stream stärker nutzen", so Strobel.

Dass aufgrund der weniger Zuschauer den Weg in die Hallen finden, schließt der HBW-Geschäftsführer aus. "Der ASV Hamm überträgt seine Spiele seit Jahren, ohne, dass das dem Zuschauerzuspruch entgegengewirkt hätte. Die Übertragungen haben eher dazu geführt, dass viele Leute über die Streams animiert wurden, das Live-Erlebnis in der Halle haben zu wollen."

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