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Handball HBW: "Ein Gegner in einer anderen Dimension"

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Ob Vladan Lipovina gegen seinen ehemaligen Klub wieder liefert? Foto: Kara

Stell dir vor, es ist Baden-Württemberg-Derby und keiner geht hin – genau das ist das Szenario, wenn der HBW Balingen-Weilstetten in der Handball-Bundesliga am Sonntag bei den Rhein-Neckar Löwen (13 Uhr, SAP-Arena) antritt.

Während in den ersten Saison-Wochen Partien aufgrund der aktuellen Corona-Inzidenz-Zahlen vor Ort vor leeren Rängen stattfinden mussten, hatten sich die Löwen aus wirtschaftlichen schon vor Saisonbeginn dazu entschieden, die Heimspiele in der Mannheimer SAP-Arena vor einer "Geisterkulisse" auszutragen, weil die allgemeinen Betriebskosten die zu erwartenden Einnahmen bei weitem übersteigen würden. Für die Partie am Sonntag gab es nun nicht einmal mehr ein Überlegen – sämtliche HBL-Partien steigen aufgrund der neuen Corona-Welle ohne Zuschauer.

Aus sportlicher Sicht ist das für HBW-Coach Jens Bürkle kein Problem: "Diese Situation hatten wir ja leider schon beim Auswärtsspiel in Essen. Und in Mannheim hätten wir ja sowieso ohne Publikum gespielt." Viel schwerer wiegt bei den Schwaben derzeit die Tabellensituation. Denn nach fünf Partien, darunter Spiele gegen – so war vor der Saison klar ausgemacht – Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt wie Aufsteiger TuSEM Essen oder zuletzt die Eulen Ludwigshafen, steht Bürkle mit seinem Team noch ohne Punkte da.

Wie schon so häufig in dieser Spielzeit hatte der HBW auch am vergangenen Freitag in der Heimpartie gegen Ludwigshafen die Hand an den Punkten, führte mit 21:18, um sich dann schlampige Abspiele in Überzahl oder völllig unnötige Zeitstrafen zu leisten. Allerdings lieferte Hoffnungsträger Vladan Lipovina – er war im Sommer 2019 von den Rhein-Neckar Löwen nach Balingen gewechselt – zum ersten Mal in dieser Saison richtig ab. Der Linkshänder bestach mit acht Treffern und ebenso vielen Assists. Trainer Bürkle hat und erwartet Geduld mit seinem Team. "Viele Spieler haben in ganz anderen Rollen als in der Vergangenheit gespielt, nur wenige haben die Erfahrung als Entscheidungsträger in Bundesliga. Wir müssen weiter aus unseren Fehlern lernen und einfch weitermachen", sagt Bürkle, der am Sonntag auf Spielmacher Björn Zintel (Daumenbruch) und den routinierten Keeper Vladimir Bozic (Wadenverletzung) verzichten muss. "Die anderen sollten fit sein", so Bürkle.

In der Vorbereitung hatte sein Team im Finale des BGV-Cups gegen die Löwen zwar mit 28:31 vrloren, aber dennoch einen starken Auftritt hingelegt und den Favoriten bis auf die Zielgerade geärgert. "Damals waren sie aber nicht auf der Höhe ihrer Kräfte", dämpft Bürkle die Erwartungen. Denn obwohl die Mannheimer am Samstag auf ihre beiden Top-Keeper Mikael Appelgren und Andreas Palicka, ihre Top-Kreisläufer Jannick Kohlbacher und Jesper Nielsen sowie Linkshänder Alexander Petersson (alle verletzt) verzichten müssen, weiß HBW-Coach-Bürkle: "Das ist ein Gegner in einer anderen Dimension."

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