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Handball HBW: Die "Null" bleibt weiter stehen

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Trotz der acht Tore von Vladan Lipovina ging das HBW-Heimspiel gegen Ludwigshafen verloren. Foto: Kara

Und wieder hat es für den Handball-Bundesligisten HBW Balingen-Weilstetten nicht gereicht. Am Donnerstagabend unterlag das Bürkle-Team den Eulen Ludwigshafen mit 26:27 (14:13).

In einem wahren Krimi sorgte Jannek Klein sieben Sekunden vor der Schluss-Sirene mit dem 27:26 für die Entscheidung. Einen letzten Angriff bekamen die Gastgeber nicht mehr zustande, weil Keeper Mario den Ball nach dem Treffer ins Nirgendwo warf.

Hier gibt es die Pressekonferenz:

Die knapp 500 Zuschauern in der Balinger Sparkassen-Arena sahen das erwartet umkämpfte und enge Duell der beiden Teams, die vor dem Match noch ohne einen Punkt dastanden. Die Eulen gingen Corona geschwächt in die Partie – Jonathan Scholz, Pascal Durak und der am Knie verletzte Alexander Falk befinden sich in häuslicher Quarantäne, nachdem einer aus dem Trio am Dienstag positiv getestet worden war.

Die Gastgeber präsentierten sich weitaus fokussierter als noch bei der jüngsten 27:33-Pleite bei Aufsteiger TuSEM Essen, auf beiden Seiten wurde in der Deckung herzhaft zugepackt, wobei sich beide Mannschaften in der Anfangsphase immer wieder in der Führungsrolle abwechselten. Nachdem Daniel Wernig für die Pfälzer das 6:5 erzielt hatte (16.), legte der HBW eine starke Phase aufs Parkett. Dragan Lipovina sorgte über die zweite Welle für den Ausgleich, Tim Nothdurft veredelte einen Gegenstoß mit der 7:7-Führung, und Lukas Saueressig legte in Unterzahl – Romas Kirveliavicius saß draußen – das 8:6 für die Hausherren nach.

Apropos Kirveliavicius: Dessen Zeitstrafe lief noch, als er sich einen Wechselfehler leistete. Das Bürkle-Team musste nun in eine 4:6-Unterzahl, kassierte den Anschlusstreffer, spielte die Angriffe ohne Torhüter und leistete sich zwei böse Abspielfehler. Friesenheim bedankte sich in Person von Jan Remmlinger. Der 27-Jährige, der seine Ausbildung in Balingen genoss, traf zweimal in den verwaisten HBW-Kasten und drehte das Ding damit wieder. Und es blieb ein Match auf Augenhöhe, in dem Oddur Grétarsson den Gasgebern mit einem verwandelten Siebenmeter eine 14:13-Pausenführung bescherte.

Nach dem Seitenwechsel setzte sich der HBW nach einem Treffer von René Zobel auf 19:16 ab (37.) und hielt diesen Vorsprung bis zu Jona Schochs 21:18 (43.). Dann aber schlich sich bei den Gastgebern in der Offensive der Schlendrian ein. Lipovina vergab die Chance auf 22:19 gegen den eingewechselten Eulen-Keeper Gerazd Skof, und der 43-jährige Slowene wurde nun zum entscheidenden Faktor für die Gäste. Ludwigshafen drehte die Partie mit einem 4:0-Lauf (21:22/ 49.). Zwar zog der HBW wieder nach, schaffte es aber nicht mehr, das Momentum auf seine Seite zu bekommen.

HBW Balingen-Weilstetten: Jensen, Ruminsky; Zobel (1), Niemeyer (1), Lipovina (8), Kirveliavicius, Thomann (4), Nothdurft (1), Wiederstein, Grétarsson (6/6), Diebel, Schoch (2), Scott (2), Saueressig (1), Heinzelmann, Strosack.

Die Eulen Ludwigshafen: Tomovski, Skof; Grimm (2/2), Dietrich (2), Wernig (6/3), Haider (1), Remmlinger (5), Bührer, Mappes, Wagner (4), Meddeb, Neuhaus (1), Valiullin (1), Klimek (3), Klein (2).

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