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Handball HBW-Coach fordert mehr Emotionalität

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Jens Bürkle wartet mit dem HBW im Jahr 2020 noch auf die ersten Punkte. Foto: Eibner

Es läuft noch nicht rund im Jahr 2020 beim Handball-Bundesligisten HBW Balingen-Weilstetten. Drei Spiele, drei Niederlagen lautet die Bilanz nach der EM-Pause. Dass das Team von Trainer Jens Bürkle die Durststrecke ausgerechnet am Donnerstagabend beendet, ist unwahrscheinlich, denn mit dem THW Kiel kreuzt das derzeit wohl beste Vereinsteam der Welt in der Balinger Sparkassen-Arena auf (Anpfiff: 19 Uhr).

Der letzte Biss fehlt derzeit

"Wir müssen endlich wieder die Emotionalität auf die Platte bringen, die wir brauchen, um erfolgreich Handball zu spielen. Die hat uns in diesem Jahr bisher gefehlt", sagt Jens Bürkle vor dem Duell mit dem Rekordmeister. Irgendwie fehlte seiner Mannschaft zuletzt der entscheidende Biss – nicht nur bei der 27:33-Niederlage bei den Füchsen Berlin, sondern auch im Heimspiel gegen den TBV Lemgo (29:31) und vor Wochenfrist im Auswärtsspiel beim HC Erlangen (27:32).

Gegen Erlangen war der HBW wieder nah dran, sein Punktekonto aufzustocken, schaffte es aber nicht, nach einer starken Aufholjagd, den entscheidenden Punch zu setzen und musste in der Schlussphase wieder abreißen lassen. "Es haben sich wieder viele Kleinigkeiten summiert. Wir schaffen es momentan nicht, unser Spiel über 60 Minuten konstant durchzubringen. Dass wir unseren Rückzug nicht in den Griff bekommen haben, hatte auch mit der mangelnden Emotionalität zu tun", sagt Bürkle, der sich von seiner Mannschaft wieder mehr Freude am Spiel und eine größere Gier erhofft.

Klar verteilte Rollen

Dessen, dass die Erfolgsaussichten am Donnerstagsabend gegen Tabellenführer THW Kiel nicht all zu groß sind, ist sich Bürkle natürlich bewusst. "Der THW hat sich wieder etwas erarbeitet, das an die Dominanz der früheren Jahre erinnert. Das Team hat eine unglaublich hohe Qualität, spielt mit großer Leichtigkeit und Kreativität. Für uns geht es darum, das auf die Platte zu bringen, was wir uns vorgenommen haben. Es geht um Mut, ohne dabei übermütig zu werden. Wir müssen auf uns schauen und müssen etwas für uns tun", sagt Bürkle. Denn im Hinblick auf die folgenden Aufgaben, in denen der HBW die nötigen Punkte für den Klassenerhalt sammeln möchte, wäre es nur all zu gut, würden die Schwaben mit einem positiven Gefühl aus dem Duell mit dem Rekordmeister gehen.

Der zeigte sich in seinen drei jüngsten Partie hoch überlegen, gewann das Spitzenspiel gegen die TSV Hannover-Burgdorf mit 32:25 und setzte sich danach mühelos gegen den HC Erlangen (29:15) und den TVB Stuttgart (35:23) durch. Mit 38:8 Punkten führt der THW das Bundesliga-Tableau an. In der Champions-League haben sich die Zebras, bei denen vor der Saison Filip Jicha die Nachfolge als Coach des neuen Bundestrainers Alfred Gislason angetreten hat, bereits zwei Spieltage vor Ende der Vorrunde den Gruppensieg gesichert.

Einige Ausfälle

Während Jicha personell aus dem Vollen schöpfen kann, muss HBW-Trainer Bürkle auf Keeper Mike Jensen und Linkshänder Jannik Hausmann verzichten. Beide laborieren an leichten Muskelverletzungen. Außerdem fehlt der Langzeitverletzte Juan de la Peña Morales (Kreuzbandriss). Für sie rücken Mario Ruminsky, Moritz Strosack und möglicherweise auch Lars Röller aus dem Balinger Drittliga-Team ins Aufgebot.

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