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Handball HBW Balingen-Weilstetten: Wie am Schnürchen

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Jona Schoch (links) weiß, wie er seine Gegner umkurven muss. Foto: Kara

Es gibt Tage, da kann man sich konzentrieren wie man möchte – es klappt einfach nichts. Und dann gibt diese anderen Tage, an denen alles läuft wie am Schnürchen. Einen solchen Tag hatte HBW-Rückraum-Talent Jona Schoch in Eisenach erwischt.

Neun Treffer vom Feld, das gelingt wahrlich nicht alle Tage – noch nicht einmal den allerbesten Handballern. Jona Schoch hatte am Samstagabend beim ThSV Eisenach einen Sahnetag erwischt. Und obwohl er mit seinen neun Treffern der beste Schütze des Tages des Zweitligisten HBW Balingen-Weilstetten war, bleibt der 23-Jährige bescheiden – von einem geplatzten Knoten will er nicht sprechen. "Es lief jetzt nicht wirklich schlecht für mich in dieser Saison. Aber ich wusste, dass ich noch mehr Potenzial habe", sagt der junge Rückraum-Spieler, "die Partie am Samstag hat das gezeigt, da konnte ich es aufs Feld bringen." Nur ein einziger seiner zehn Torwürfe verfehlte das Ziel. Woher seine starke Quote rührte, weiß Schoch: "Ich habe viele freie Würfe bekommen und der gegnerische Torhüter hatte wohl nicht seinen besten Tag."

So gut es für die Balinger im Angriff lief, so wenig fand die Abwehr ins Spiel. "Die hatte uns zuletzt eigentlich immer stark gemacht", sagt Schoch, "am Samstag haben wir aber einfach keinen richtigen Zugriff bekommen, die Räume waren immer zu groß." Sein Team habe gewusst, dass es auf den rechten Rückraum aufpassen müsse. "Da haben wir offensiver gedeckt und natürlich entstehen dann Räume – die hat Eisenach genutzt und viele Eins-gegen-Eins-Situationen für sich entschieden."

Selbst in Unterzahl, kurz vor Spielende, netzte der Gastgeber doppelt ein. "Da reicht ein technischer Fehler, dass man einen Konter fängt", erklärt er. Umso wichtiger sei es gewesen, dass man das Spiel trotzdem gewinnen konnte. "Bei uns steckt keiner den Kopf in den Sand, auch dann nicht, wenn es nicht so gut läuft. Die Stimmung im Team ist super", sagt er, "wir haben jetzt aus fünf Spielen vier Siege geholt, das schweißt uns sicher weiter zusammen."

Schon am Montag ging es für die Mannschaft von HBW-Coach Jens Bürkle an die Videoanalyse, der Blick richtet sich nach vorne auf das anstehende Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten Hildesheim. "Die haben gegen Bietigheim am Wochenende ein richtig gutes Spiel gemacht und wir haben uns letztlich doch schwer getan gegen ein Team, das ebenfalls im Keller steht. Deshalb gilt es, die volle Konzentration auf diese Aufgabe zu richten", sagt der Rückraum-Akteur, der inzwischen auch in der Abwehr immer öfter im Mittelblock zu finden ist.

Jona Schoch sieht in der zurückliegende Partie keine Lorbeeren, auf denen er sich ausruhen könnte. Das würde er so oder so nicht – denn Schoch ist einer, der gerne dahin geht, wo es auch mal wehtun kann. So zufrieden er mit seinem Einsatz in Eisenach war – "es ist immer noch ein Schritt weiter nach vorne drin, das ist das Ziel."

 
 

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Steffen Maier

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