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Handball Guido Singer wird Sportlicher Leiter

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Guido Singer (links) ist dem Lockruf des HBW-Vorsitzenden Dietmar Foth gefolgt. Foto: HBW Foto: Schwarzwälder Bote

(jh). Der HBW Balingen-Weilstetten hat für seinen Perspektivkader einen neuen Sportlichen Leiter. Mit sofortiger Wirkung übernimmt der 50-jährige Guido Singer aus Zimmern ob Rottweil den Posten beim schwäbischen Handball-Drittligisten.

Guido Singer ist beim HBW Balingen-Weilstetten kein Unbekannter, trug er doch von 1991 bis 1994 bereits das Trikot der TSG Balingen, die später kit dem TV Weilstetten zum HBW fusionierte. Nach seiner aktiven Zeit bekleidete er verschiedene Trainerpositionen bei Jugend- und Männerteams. Bis zuletzt war er als Trainer beim Landesligisten HSG Rottweil tätig.

Nach dem Abgang von Björn Kalenbach hatte Geschäftsführer Wolfgang Strobel auch die sportliche Leitung des Perspektivkaders übernommen und gemeinsam mit Trainer André Doster die Kaderplanung vorangetrieben. Die Suche nach einem passenden Nachfolger für Kalenbach gestaltete sich schwierig. Nun sind sich die Verantwortlichen sicher, den Richtigen gefunden zu haben: "Wir sind schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach einem Handballfachmann, der selbst lange Zeit auf höchstem Niveau gespielt hat, die Branche perfekt kennt, uns als sportlicher Leiter unterstützen und zudem André Doster und mich wirklich entlasten kann. Nach den ersten Gesprächen haben wir festgestellt, dass Guido Singer genau die Person ist, die wir gesucht haben. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm", sagt Dietmar Foth, Vorsitzender des HBW Balingen-Weilstetten. Singer selbst freut sich "auf diese spannende Aufgabe, die neue Herausforderungen für mich bietet."

Schon vor einem Jahr hatte Foth bei dem Leiter einer renommierten Privatbank in Rottweil vorgefühlt, doch "da stand ich bereits als Trainer in Rottweil im Wort und wollte auch gerne meine Jugendspieler aus der A-Jugend ins erste Jahr in der ersten Mannschaft begleiten." Das Modell des HBW gefällt Singer sehr gut: "Die Idee der zweiten Mannschaft als Perspektivkader – das Bindeglied zwischen der Jugend und dem Bundesligakader, in dem junge Spieler ihre ersten Schritte im professionellen Handball gehen und dabei von erfahrenen ›alten Hasen‹ unterstützt werden. Dabei mitwirken zu können, ist für mich große Freude und eine spannende Herausforderung zugleich", sagt Singer.

Für den HBW-Vorsitzenden Foth zählt auch der Umstand, dass kein ganz Neuer dazu stößt: "Da kommt einer, der die Strukturen bei HBW und JSG schon kennt. Wir sind sehr froh, dass sich diese Lösung ergeben hat und freuen uns auf die Zusammenarbeit." Guido Singer ergänzt: "Es macht es für mich natürlich leichter, dass ich die meisten im Vereinsumfeld schon kenne – sei es, weil wir noch zusammengespielt haben oder durch meine Trainertätigkeit. Einige Spieler haben schon mit meinen Söhnen zusammengespielt." Die Zusammenarbeit ist vorerst auf diese Saison ausgelegt, in der beiden Seiten ausloten werden, inwieweit die Konstellation passt. Natürlich, so betont Foth, "wird Guido weiterhin von Wolfgang Strobel und André Doster unterstützt."

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