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Handball Große Comeback-Qualitäten

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Kreisläufer Marcel Niemeyer traf in Nürnberg zum 34:32-Endstand. Foto: Schwarzwälder Bote

Für die zweite Überraschung in Folge hat Handball-Bundesligist HBW Balingen-Weilstetten am Donnerstagabend mit dem Auswärtssieg beim HC Erlangen gesorgt. Mit 34:32 behielt der Underdog in der Arena in Nürnberg die Oberhand.

Eine Woche nach dem 32:26 beim TBV Lemgo legte der HBW in der Fremde gleich bei einem weiteren höher gehandelten Team nach. Als Tabellenvorletzter zum Sechsten nach Franken gereist, bewies das Team von Trainer Jens Bürkle nahezu unglaubliche Comeback-Qualitäten. Zur Pause lagen die Schwaben mit 12:16 im Hintertreffen, eine Minute nach dem Wiederanpfiff betrug der Rückstand beim 12:18 gar sechs Treffer. Danach aber scorte der HBW die Gastgeber noch mit 22:14 aus.

Doch Coach Bürkle war bereits mit den ersten 30 Minuten seiner Mannschaft beinahe vollkommen einverstanden. "Die erste Halbzeit war auch gut, wir haben aber aus der Nahdistanz zu viele Chancen verworfen. Das waren von Außen und vom Kreis schon sechs 100-Prozentige. Aber wir haben uns die Möglichkeiten herausgespielt, von daher war das gar nicht verkehrt. In der Abwehr haben wir es Erlangen aber in vielen Dingen zu leicht gemacht."

Vor der Partie hatte der HBW-Coach beim Studium der Erlanger erkannt, dass sie sich bei hohen Führungen immer wieder Phasen leisten, in denen sie ihre Gegner doch noch einmal herankommen lassen. Und das war auch am Donnerstag der Fall. Denn der HBW verkürzte binnen Augenblicken von 12:18 auf 15:18 und war somit wieder im Spiel. "Wenn wir in Lemgo nicht erfolgreich gewesen wären, hätten wir möglicherweise eine ›Rutsche‹ kassiert. Aber wir haben Aktion für Aktion weitergespielt, und irgendwann hat sich das so aufgebaut. Gefühlt haben wir aus dem Rückraum alles getroffen. Vladan Lipovina hat mit einer sehr guten Quote wieder geliefert, Lukas Saueressig hat das Ding in der entscheidenden Phase sehr gut geführt, Marcel Niemeyer wird nach seiner Verletzungspause immer besser, und Mike Jensen hat zwar bisher schon gut gehalten, gegen Lemgo und Erlangen war das aber überragend", so Bürkle.

Einen ganz großen Beitrag zur Aufholjagd leistete zudem Linksaußen Oddur Grétarsson. Der Isländer war mit 9/6 Treffern neben Lipovina (9) bester Schütze der Partie.

Nach den beiden Auswärtssiegen darf der HBW am kommenden Donnerstag (19 Uhr) endlich mal wieder zu Hause ran – dann kommt der zuletzt von zahlreichen Corona-Fällen ausgebremste SC DHfK Leipzig in die Balinger Sparkassen-Arena.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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