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Handball "Die Handball-Welt ist doch recht klein"

Von
Foto: Kara

Schon Ende Juni hat Markus Stegefelt seine Zelte in Balingen aufgeschlagen. gleich darauf begann für den 22-jährigen schwedischen Neuzugang des Handball-Bundesligisten HBW Balingen-Weilstetten die Vorbereitung – mit einem Sprachkurs.

Denn der Rückraumspieler, der v om schwedischen Erstligisten IFK Skövde nach Balingen kam, hat nicht nur sportliche Ziele. "Ich will schnell so gut wie möglich Deutsch lernen." Ehe Trainer Runar Siygtryggsson sein Team zum ersten Training bat, waren täglich zweieinhalb Stunden Unterricht angesagt, jetzt drückt er noch zweimal pro Woche die Schulbank. "Die Vokabeln, sind nicht das Problem, die richtigen Artikel zu den Hauptwörtern schon. Das gibt es im Schwedischen nicht."

Den Sprung nach Deutschland – "für mich kam das Angebot des HBW zur richtigen Zeit" – wagte der Rechtshänder nicht alleine. Sein Freundin Stina Karlsson kam mit und spielt in der kommenden Saison ebenfalls Erstliga-Handball – für die Frauen der TuS Metzingen. "Für mich war sehr wichtig, dass Stina mit nach Deutschland gekommen ist. Da kann ich auch mal den Kopf ausschalten und schwedisch Sprechen. Das geht sonst ja nur mit meinem Teamkollegen Peter Johannesson und meinem Zwergschnauzer", sagt Stegefelt und lacht.

Schon mit vier Jahren begann er mit dem Handball. Sein älterer Bruder Niklas, der in den vergangenen Jahren in der Schweiz für den STV Baden und den HSC Kreuzlingen am Ball war, inzwischen aber in die Heimat zurückgekehrt ist, nahm in einfach mal mit in die Halle. "Handball war immer mein Ding, andere Sachen habe ich gar nicht ausprobiert, obwohl ich mir sehr gerne alle möglichen Sportarten anschaue. Besonders Basketball aus der NBA oder Eishockey aus der NHL", sagt Stegefelt, der am liebsten Hip-Hop hört, ab und zu auch selbst zur Gitarre greift und sehr gerne Ausfahrten mit dem Motorboot macht.

Seit seinem 15. Lebenjahr war Stegefelt für die Nachwuchsnationalteams Schwedens im Einsatz, unter anderem auch bei der Europameisterschaft 2015 in Österreich. Und dort spielte er im Finale gegen seine jetzigen Teamkollegen Yves Kunkel, Jannik Hausmann und Fabian Wiederstein, die damals den Titel holten. Für Gastgeber Österreich war der neue HBW-Kreisläufer Tobias Wagner im Einsatz. "Es ist schon lustig, dass ich sie in Balingen alle wieder treffe. Die Handball-Welt ist doch recht klein", so Stegefelt. Natürlich würde er einmal gerne das Trikot der A-Nationalmannschaft seines Landes tragen. "Das wäre das Größte. Aber ich muss mich auf Balingen konzentrieren. Wenn es hier gut für mich läuft, kann das andere auch kommen."

Doch Stegefelt, weiß, dass er sich zunächst noch an das neue Umfeld gewöhnen müssen wird. "Auf meiner Position Pascal Hens vor mir, aber auch er braucht seine Pausen. Und wenn der Trainer es von mir erwartet, spiele ich auch Mitte oder halbrechts. Ich werde jedenfalls alles geben und auf meine Chance warten, muss aber auch akzeptieren, dass es mein erstes Jahr in der Bundesliga ist." Obwohl er in den vergangenen Jahren zu den besten Torschützen der schwedischen Eliteserien zählte, sieht er sich nicht als den klassischen Shooter. "Viele denken, dass das Schießen meine Stärke ist, aberr ich spiele auch sehr gerne den entscheidenden Pass. Wenn wir als Mannschaft erfolgreich sind, muss ich auch nicht unbedingt ein Tor geschossen haben."

Markus Stegefelt wurde am 5. April 1994 in Eskilstuna/Schweden geboren. Im Alter von vier Jahren ging er zum ersten Mal in ein Handball-Training bei seinem Heimatklub IF Guif. Mit 16 schloss er sich dem Stadtrivalen HK Eskil an, für den er zwei Spielzeiten am Ball war. In den beiden folgenden Jahren trug der Rechtshänder das Trikot von Alingsas HK, und schloss sich anschließend IFK Skövde an. Der 2,00 Meter große und 99 Kilogramm schwere Rückraumspieler ist mit Handballspielerin Stina Karlsson liiert, die in der kommenden Saison für den Erstligisten TuS Metzingen aufläuft.

 
 

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