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Handball Coronavirus: Zwangspause für Spieler des HBW

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Oddur Grétarsson und seine HBW-Teamkollegen sind in der Coronavirus-Zwangspause. Foto: Kara

Der Trainingsbetrieb ruht beim Handball-Bundesligisten HBW Balingen-Weilstetten. Aufgrund der Entwicklungen in der Corona-Krise haben die Spieler frei – am Mittwoch soll entschieden werden, wie es weiter geht.

Gestern Vormittag berieten die Geschäftsführer der Handball-Bundesliga der Männer (HBL) in einer Telefonkonferenz, wie weiter vorgegangen wird. Daran, dass die Spieltage bis einschließlich 22. April ausgesetzt bleiben, hat sich nichts geändert, die Saison vorzeitig zu beenden, wurde nicht diskutiert. "Wir wollten nichts entscheiden, was wir in ein paar Wochen wieder hätten revidieren müssen", sagt HBW-Geschäftsführer Wolfgang Strobel. "Deshalb werden wir uns zwei Wochen vor den geplanten Neustart noch einmal beraten. Das Wichtigste für uns ist, dass es weiter geht, weil wir ja schon die nächste Saison planen." Statt verschiedene Szenarien durchzuspielen, ging es um rechtliche Themen.

Können die Klubs Kurzarbeit beantragen und wenn ja, in welcher Form? Wie sieht es mit möglichen Regressforderungen des TV-Rechteinhabers Sky aus, in welcher Form haben Sponsoren oder Dauerkarteninhaber Anspruch auf Schadensersatz für von den Klubs möglicherweise nicht erbringbare Leistungen? Denn eins ist klar: Die Corona-Krise kostet die Handballklubs Geld, viel Geld. Denn in den Wochen bis zum 22. April haben sie keine Einnahmen, Ausgaben jedoch sehr wohl und von denen stellen die Spielergehälter natürlich den größten Posten dar. Deshalb hoffen die HBL-Klubs ihre Profis zu einem Gehaltsverzicht bewegen zu können – "Wir würden die Probleme am liebsten einheitlich in der HBL lösen. Das wird aber schwierig, weil jeder Klub andere Rahmenbedingungen hat", so Strobel.

Eigentlich hatte HBW- Trainer Jens Bürkle geplant, seinen Spielern über das Wochenende frei zu geben, doch auch am Montag und Dienstag wurden die Einheiten gecancelt. " Wir haben ja auch einen Vorbildcharakter den anderen gegenüber. Es kann nicht sein, das überall Veranstaltungen abgesagt werden, die Menschen die ihre Sozialkontakte minimieren und wir trotzdem weiter trainieren", sagt Geschäftsführer Wolfgang Strobel.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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