Die Zusammenlegung der baden-württembergischen Handballbezirke wirft ihre Schatten voraus: In den letzten beiden Saisonspielen sollten die Frauen der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell unbedingt gewinnen – dann winken unter Umständen sogar die Verbandsliga-Qualifikationsspiele.
HSG Fridingen/Mühlheim II – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell (Samstag, 14.30 Uhr). Noch zwei Spiele stehen für die Landesliga-Handballerinnen der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell an, ehe die Saison 2024/25 Geschichte ist. Nach drei Siegen in Folge will die SG HCL ihr Momentum nutzen, um in der Tabelle noch die ein oder andere Mannschaft zu überholen. Mit einem Sieg aus den letzten beiden Spielen wäre bereits Platz sechs möglich, mit zwei Siegen sogar der fünfte Rang. Auch wenn das auf den ersten Blick nach reiner Ergebniskosmetik aussieht, könnten die verbleibenden Spiele für die SG HCL sogar noch relevant werden. Denn die Zusammenlegung der baden-württembergischen Handballbezirke wirft die Ligaverteilung im nächsten Jahr gewaltig durcheinander. Ein Platz fünf oder sechs könnte für die SG HCL gar die Chance auf Verbandsliga-Qualifikationsspiele bedeuten.
Starke Abwehrleistung im Hinspiel gezeigt
Kein Wunder also, dass das Team der Trainer Jürgen Kost und Markus Baumann an diesem Samstag mit großer Motivation zur HSG Fridingen/Mühlheim II fahren wird. Die steht mit nur einem Sieg auf dem neunten Platz und damit bereits als Absteiger fest. Im Hinspiel gewann die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell dank einer starken Abwehrleistung vor heimischen Fans mit 33:23. Dennoch sollte die HSG Fridingen/Mühlheim II auf keinen Fall unterschätzt werden. So tat sich die SG HCL in der Vorwoche auswärts auch beim Tabellenletzten HWB Winterlingen/Bitz über lange Zeit schwer.