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Handball Coronavirus: HBW-Spieler derzeit im "Home-Office"

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Gibt derzeit auf den HBW-Kanälen Tipps fürs Training zu Hause: Rechtsaußen Gregor Thomann. Foto: Kara

Eigentlich hätten sich die Handballer des HBW Balingen-Weilstetten am Mittwoch wieder zum Training treffen wollen. Doch an gemeinsame Übungseinheiten ist bis auf weiteres nicht zu denken. Schließlich hat das Land Baden-Württemberg im Kampf gegen die rapide Ausbreitung des Coronavirus den Betrieb sämtlicher öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere Fitness-Studios und ähnliche Einrichtungen bis zum Ablauf des 19. Aprils untersagt. Die Verordnung gilt bis zum 15. Juni – längere Schließungen sind nicht ausgeschlossen.

Coach Jens Bürkle arbeitete für seine Spieler Trainingspläne mit Lauf- und Kraftübungen für ihr "Home-Office" in den kommenden Wochen aus. "Es geht darum, die Fitness insgesamt aufrecht zu erhalten, ohne dabei das Immunsystem komplett gegen die Wand zu fahren. Das ganz auch so, dass wir gleich wieder anziehen können, sollte es bald weitergehen", sagt Bürkle. Dabei werden die Laufeinheiten – besonders für jene Spieler, die noch immer angeschlagen sind – eher individuell gestaltet, andere Empfehlungen gestalten sich recht einheitlich. Dass er das Team ohne direkten Kontakt fit halten muss, stellt für Bürkle nicht das große Problem dar, "viel dramatischer ist, dass es keinen Tag X gibt, den man dabei vor Augen hat. Normalerweise gibt es einen Zeitplan, wann ich wo sein muss, und den gibt es eben dieses Mal nicht."

Doch auch die Fans können die Handball freie Zeit überbrücken und selbst etwas für ihr körperliches Wohl tun, denn der HBW gibt auf seinen Social-Media-Kanälen Tipps, wie man sich in den eigenen vier Wänden sportlich betätigen kann.

Im ersten Teil einer Serie führt Rechtsaußen Gregor Thomann Aufwärmübungen mit dem Springseil vor und nutzt einen Treppenaufgang, um sich auf Touren zu bringen. Im nicht ganz ernst gemeinten zweiten Teil, zeigt der Linkshänder – die Kopfbedeckung ganz im Stile der Witwe Bolte aus "Max und Moritz" von Wilhelm Busch –, wie sich Kraft-Training und die Arbeit im Haushalt wunderbar verbinden lassen. Die Rumpfmuskulatur lässt sich bestens stärken, wenn man mit einem Staubwedel abwechselnd rechts und links das Mobiliar pflegt. Sidesteps, bei denen ein Gymnastikband um die Beine gewickelt ist und so für den nötigen Widerstand sorgt, lassen sich bestens beim Wischen einer Küchenarbeitsplatte ausführen. Beim Putzen einer gekachelten Wand können Kniebeugen nicht schaden. Etwas diffiziler wird’s bei der Thomannschen Technik des Spülmaschinen-Ausräumes. Denn während er mit der einen Hand das Geschirr aus der Maschine in den Küchenschrank lädt – natürlich mit einer Kniebeuge-Bewegung –, reckt er die andere mit einer Hantel empor. "Wir wollen den Leuten damit in diesen Tagen auch mal wieder ein Lächeln entlocken", sagt HBW-Geschäftsführer Wolfgang Strobel. Außerdem plant der Handball-Bundesligist sich in Zeiten der Coronavirus-Krise sozial zu engagieren. "Es kamen einige gute Ideen aus der Mannschaft, jetzt sind mit verschiedenen Einrichtungen in Kontakt und prüfen, was wir auch tatsächlich umsetzen können", sagt Strobel.

Wie es mit dem Spielbetrieb in der HBL weiter geht, steht noch immer in den Sternen. Zwar halten die Geschäftsführer der Klubs jeden zweiten Tag eine Telefonkonferenz ab. "Aber dabei steht im Vordergrund, weiter in enger Abstimmung zu bleiben", so Strobel.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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