Der Zeller Maximilian Rinderle hat mit den Handballern der Füchse Berlin in dieser Saison viel erreicht.
Die Füchse sicherten sich mit Co.-Trainer Maximilian Rinderle nach dem Titelgewinn in der stärksten Handballliga der Welt nun auch den DHB-Pokal. Und es könnte noch eine Trophäe dazukommen. Die Hauptstädter haben das Final Four der Champions League im Visier.
Deutscher Meister, Supercup, DHB-Pokal – es läuft wie am Schnürchen bei den Füchsen. Wie haben Sie das glorreiche Final Four in Köln erlebt?
Das Final Four ist von der Aufmachung nicht zu Unrecht das deutsche Handballevent schlechthin. Die Halle, der neue Boden und das ganze Drumherum ist doch einmalig. Im Halbfinale standen wir unter Erfolgsdruck und waren natürlich sehr froh, dass wir es gegen Lemgo erfolgreich gestalten konnten. Das Finale gegen den Bergischen HC war dann eine tolle Energie- und Mannschaftsleistung, die in einem schönen gemeinsamen Teamabend endete.
In wenigen Wochen könnten die Füchse nach Köln zurückkehren, wenn das Final Four der Champions League über die Bühne geht. Wie stehen die Chancen der Füchse?
Wir messen uns im Viertelfinale aktuell mit dem Spitzenteam aus Veszprem. Das ist eine große Aufgabe, die auf uns wartet. Wir liegen nach dem Hinspiel mit einem Treffer (34:35) zurück. Das Heimspiel in Berlin am kommenden Mittwoch möchten wir natürlich gewinnen. Trotz des Respekts vor dem Gegner sind wir aber auch selbstbewusst und wollen unbedingt dass Final Four-Gefühl in Köln bald wieder erleben.
Blicken wir auf die Bundesliga: Was haben sich die Füchse für den Rest der Runde vorgenommen?
Die Meisterschaft wird so gut wie sicher an den SC Magdeburg gehen. Wir wollen aber alle Kräfte investieren, um Platz zwei und die damit verbundene Qualifikation für die Champions League zu erreichen.