Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Handball Aus Roßberg-Jungs werden Feuerfalken

Von
Die Mannschaft der Houston Firehawks – darunter vier Bergstädter – feiern den zweiten Platz bei den US-Nationals. Foto: Lermer

Gerade erst ging eine kräftezehrende Landesliga-Saison für St. Georgens Handballer zu Ende. Während viele der Spieler nun die Pause nutzen, um sich zu regenerieren, machten sich die Brüder Theo und Peter Assfalg zusammen mit Stephan Lermer auf den Weg zu einem echten Abenteuer.

Zusammen mit dem dritten Assfalg-Bruder Paul, der in Houston im US-Bundesstaat Texas lebt und arbeitet, nahmen die Jungs vom Roßberg an den US-Nationals teil.

Die "Feuerfalken"

Die Houston Firehawks, mit denen Paul Assfalg über das ganze Jahr immer wieder Handball-Turniere spielt, waren für die "Open Division" angemeldet. Im Gegensatz zur "Elite Division", der höchsten amerikanischen Liga, dürfen die Teams dort mehr als einen "Wildcard-Spieler", der nicht die gesamte Saison über in den USA spielt, einsetzen.

Auf feinstem Parkett

Nach dem Flug über den Atlantik landete das TVS-Trio in Charlotte. Dort wurden die St. Georgener von Auswanderer Paul abgeholt. Sie fuhren zum Austragungsort Myrtle Beach im Bundesstaat South Carolina. Gespielt wurde an der Ostküste der USA – auf feinstem Parkett – im Myrtle Beach Sportscenter, das gleich vier Handball-Felder nebeneinander beheimatet.

Klarer Auftaktsieg

In der Gruppenphase hatte das Team gegen Philadelphia keine Probleme. Am Ende triumphierten die "Feuerfalken" mit 40:14. Richtig zur Sache ging es dann aber gegen die Alberta Juniors, einem kanadischen Elite-Junior Team. "Tempo und Härte waren hier schon mit der Landesliga zu vergleichen. Zwei Spiele an einem Tag über die volle Spielzeit sind echt heftig", so Theo Assfalg nach der Partie, in der er als bester Torschütze zum Matchwinner avancierte. Am Ende gewannen die Houston Firehawks mit 26:21. Den Abend nutzte das Quartett, um etwas zu entspannen und die warmen Temperaturen zu genießen.

Das Halbfinale steht an

Am Samstag ging es dann ins Viertelfinale gegen Minnesota. Mit einem 24:19-Erfolg wurde die Vorschlussrunde erreicht. Im Halbfinale trafen die Houston Firehawks auf die Reservemannschaft von San Francisco Calheat. Calheat wollte mit ihrer ersten Mannschaft unbedingt den Titel in der "Elite Division" einfahren. Deshalb wurde eine schlagkräftige Truppe zusammengestellt. So liefen für San Francisco der Ex-Bundesligaspieler Florian Schöbinger und Nicolas Raemy – aktueller Nationalspieler der Schweiz – auf. Dementsprechend profitierte auch die zweite Mannschaft vom starken Kader. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte übernahm Houston allerdings die Kontrolle und zog mit einem 26:22 ins Finale um die US-Handball-Amateurmeisterschaft ein.

Entspannung im Pool

"Wir haben als Mannschaft immer mehr zusammengefunden. Vier Spiele innerhalb von zwei Tagen machten sich aber stark bemerkbar. Wir haben versucht, unsere Körper durch verschiedene Bäder und Spaziergänge am Strand irgendwie in Schwung zu halten", blickt Peter Assfalg zurück. Den Abend ließen die Bergstädter so am Pool ausklingen.

Pech in der Verlängerung

Mit dem Finale am Sonntag stand dann der absolute Höhepunkt auf dem Plan. Erneut trafen die Houston Firehawks auf die Alberta Juniors, die sich im Halbfinale gegen Miami durchgesetzt hatten. Das Spiel wurde im Netz live gestreamt und kommentiert. Die Zuschauer sahen ein überaus intensives Match. Nach einem durchwachsenen Start bestimmten die Firehawks aus Houston das Spiel. Sie verpassten es aber in den entscheidenden Phasen, für eine Entscheidung zu sorgen. Das junge Team aus Alberta glich kurz vor dem Ende aus. Nachdem auch in der ersten Verlängerung kein Sieger gefunden wurde, entschied Alberta in der zweiten Overtime die Partie für sich. Etwas traurig waren die Bergstädter schon, dass sie den Titel nicht eingefahren hatten. Bereits wenige Stunden später überwogen bei den "Jungs vom Roßberg" allerdings schon wieder die tollen Eindrücke, die sie drei Handball-Tage lang in den USA sammeln konnten.

"Eine tolle Erfahrung"

"Der Trip war eine tolle Erfahrung für uns. Zusammen mit Spielern aus dem Irak, Honduras, Algerien, Frankreich und den USA zu spielen, das war etwas Besonderes. Dies hat unseren Horizont sehr erweitert. Die Mannschaften im Turnier waren natürlich von vielen Europäern geprägt. Ich denke allerdings, dass Handball in der USA absolut Entwicklungspotenzial hat", so Stephan Lermer nach seiner Rückkehr nach St. Georgen.

Ihre Redaktion vor Ort St. Georgen

Nadine Klossek

Fax: 07724 94818-15

Flirts & Singles

 
 

Angebot der Woche

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.