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Handball Am Ende die Ordnung verloren

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Trainerin Frauke Huzenlaub versucht, ihre Mannschaft taktisch neu einzustellen. Foto: Kraushaar Foto: Schwarzwälder Bote

TSV Neuhengstett – TSG Reutlingen 24:27 (11:13). Mäßig begonnen, dann stark nachgelassen, in der Endphase auch noch die Ordnung verloren. Die Heimniederlage der Handballfrauen des TSV Neuhengstett im Kellerduell der Bezirksliga war ein herber Dämpfer im Kampf um den Klassenerhalt. Nach der siebten Niederlage ist die Mannschaft von Trainerin Frauke Huzenlaub auf den drittletzten Platz abgerutscht, punktgleich jetzt mit der TSG Reutlingen auf dem vorletzten Rang.

Zwei Tore von Lena Gollor und ein Treffer von Natascha Hettich zu einer 3:1-Führung machten in den ersten Minuten noch Hoffnung. Davon war nach zehn Minuten jedoch nichts mehr zu sehen. Der Tabellenletzte hatte auf 5:5 aufgeholt, ein Leistungsunterschied war nicht zu erkennen. Ab dem Strafwurftor zum 5:6 durch Debora Kern (15.) sahen sich die Neuhengstetterinnen überwiegend in der Defensive, nach 25 Minuten konnte Gollor aber noch zum 10:10 ausgleichen. Doch hinten zeigte der TSV ohne Shannon Reich zu viele Schwächen in der Abwehr und Torhüterin Michelle Schneider war überwiegend damit beschäftigt, die Bälle aus dem Netz zu holen, statt sie abzuwehren.

Lisa Beuerle verletzt raus

Der 11:13-Pausenstand versprach nicht viel Gutes. Trainerin Frauke Huzenlaub versuchte vergeblich ihre Mannschaft neu einzustellen. Als der Rückstand auf 14:17 angewachsen war, regte sich auch unter den wenigen Zuschauern Unmut über die Leistung.

Die Mannschaft raffte sich aber noch mal auf. Franziska Schüle, Vanessa Biester und Yasmin Ganzel mit mehreren verwandelten Strafwürfen stellten das Ergebnis bis zur 52. Minuten auf 22:22. Mit dem 23:22 schienen die TSV-Frauen das Blatt sogar noch wenden zu können, doch nur 15 Sekunden später nahm das Unglück seinen Lauf. Zuerst musste Lisa Beuerle verletzt raus, dann kassierte der TSV durch Laura Broßette den Ausgleich. Im Angriff setzte Jasmin Ganzel einen Strafwurf an den Pfosten.

Direkt nach der dringend benötigten Auszeit schlich sich ein weiterer Fehler ein. Auf der rechten Abwehrseite nutzte die starke Eve Jeggle eine Lücke zum 23:24. Die Neuhengstetterinnen verloren anschließend völlig die Ordnung. Linda Felsberger legte 15 Sekunden später zum 23:25 nach, ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung führte durch Deborah Dienes drei Minuten vor Schluss sogar zu einem Drei-Tore-Vorsprung für den Tabellenvorletzten.

Das Spiel war trotz Überzahl und dem Anschlusstreffer durch Anna-Christina Burghardt (58.) gelaufen. Selbst eine weitere Zeitstrafe gegen Eva Jeggle und die Überzahl führten in den verbleibenden 120 Sekunden zu keiner weiteren Torchance. Im Gegenteil: Kurz vor Schluss kassierten die völlig konsterniert wirkenden Neuhengstetterinnen sogar noch einen Konter zum 24:27-Endstand. TSV Neuhengstett: Michelle Schneider (Tor) Nicole Bott, Lisa Beuerle, Tina Sattkowski, Natascha Hettich (2), Leonie Kolb, Lena Gollo (5), Sina Burkhardt, Franziska Schüle (7), Jasmin Ganzel (8), Vanessa Biester (1), Annika Schmidt, Svenja Glandien, Anna-C. Burkhardt (1).

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