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Handball Abschied für Trainer ohne zu feiern

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Vom Trainerteam der Oberligadamen der SG Schenkenzell/Schiltach hören Sebastian Brand (links) und Andreas Hauer (rechts) nach vier Spielzeiten an der Seitenlinie auf. In der Mitte Physiotherapeut Kevin Oesterle.Foto: Müller Foto: Schwarzwälder Bote

(vh). Die Handballerinnen der SG Schenkenzell-Schiltach bleiben nach dem Abbruch der Saison und dem Beschluss des Vorstandes von Handball Baden-Württemberg von Anfang April in der Oberliga.

Als Aufsteiger haben sie bis zum 20. Spieltag mit 18:22-Punkten und 452:497-Toren eine sehr erfolgreiche Saison mit einem zehnten Platz erspielt und standen zu keiner Phase auf einem Abstiegsplatz.

Realistische Chance auf positiven Abschluss

Dennoch wäre es vermutlich noch eine sehr spannende Schlussphase mit sehr engen sechs Partien geworden. Allerdings bestand für die SG-Damen bei noch einige Heimspiele eine realistische Chance für eine positiven Abschluss aufgrund ihrer seit Jahren vorhandenen Heimstärke.

Bei der SG Schenkenzell/Schiltach bedauert man, dass es nicht so gekommen und das erfolgreiche Trainerduo Andreas Hauer und Sebastian Brand kann aus den bekannten Gründen aufgrund von Corona nun nicht mit einem letzten Heimspiel gegen die HSG Strohgäu am 10. Mai seinen Abschied mit dem Publikum und ihrem Team feiern.

Beide Trainer haben bereits früh bekannt gegeben, dass sie nach vier erfolgreichen Jahren nach dieser Saison aufhören werden und mit einem neuen Trainer sich für das junge entwicklungsfähige Team einen neuen Schwung mit neuen Ideen für die Zukunft wünschten.

Als Andreas Hauer und Sebastian Brand als Trainerduo anfing, hat das SG-Team mit wenig Selbstvertrauen in der Landesliga mit durchschnittlichem Erfolg gespielt. Bereits in der ersten Saison unter Hauer/Brand sind sie ohne Verlustpunkte überlegen in die Südbadenliga aufgestiegen und in der weiteren Saison haben sie als Aufsteiger einen sehr guten zweiten Platz erreicht.

Bereits ein Jahr später hat das Trainerduo der SG Schenkenzell/Schiltach mit nur zwei Niederlagen in der Saison 2018/19 mit den Damen die Meisterschaft in der Südbadenliga gefeiert und sind somit in Oberliga aufgestiegen, der vierthöchste Liga in Deutschland.

Das stellte für einen Verein wie die SG Schenkenzell/Schiltach eine sehr große Herausforderung dar, wobei der Frauenhandball in der Region Mittlerer Schwarzwald wieder an Bedeutung gewonnen hat. Mit dem Abbruch der Saison wurde mit diesem jungen Team mit einem Durchschnittsalter von etwa 21 Jahren der Klassenerhalt erreicht.

Nachfolger als Trainer steht noch nicht fest

"Jetzt ist es an der Zeit, den Trainern für ihre erfolgreiche Arbeit zu danken und man darf gespannt sein, wie sich die Damen in der Zukunft, wenn wieder gespielt werden darf, weiter in der Liga handballerisch hoffentlich weiterentwickeln werden", so Heike Wöhr von der SG.

Ein Nachfolger stehe noch nicht fest und es ist auch noch offen, welche weiteren Veränderungen es im Kader des Damenteams der SG Schenkenzell/Schiltach geben wird. Bislang haben die meisten Mädels signalisiert, weiter zu machen, ebenso die Torwarttrainerin Heike Wöhr.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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