Ein wichtiges Kellerduell steht für dei „Jung Gallier“ am Sonntag um 17 Uhr beim Schlusslicht HG Oftersheim-Schwetzingen an.
Denn die Kurpfälzer sind ein direkter Konkurrent der „Jung Gallier“ im Kampf um den Klassenerhalt. Erst zwei Siege – in Fürstenfeldbruck (30:27) und gegen den VfL Pfullingen (39:32) hat das Team von HG-Trainer Christoph Lahme auf seinem Konto und braucht nach der jüngsten 26:29-Niederlage bei der SG Pforzheim/Eutingen dringend Zählbares.
„Für uns zählt, dass wir am Ende genügend Punkte haben“
Gleiches gilt aber auch für die Gäste von der Zollernalb, die mit 8:16 Zähler Rang 13 in der Tabelle belegen. Doch HBW-Trainer Micha Thiemann will die Wichtigkeit dieser Partie nicht so hoch hängen. „Im Endeffekt zeigt die Liga Woche für Woche, dass Jeder gegen Jeden gewinnen kann. Für uns zählt, dass wir am Ende genügend Punkte haben. Dann ist es auch relativ egal, gegen wen wir diese geholt haben. Natürlich wollen wir am Sonntag gewinnen; aber ist in jedem Spiel unser Ziel.“
Personelle Lage beim Thiemann-Team ist sehr angespannt
Personell ist die Situation beim HBW II aber sehr angespannt: Lars Bänsch und Neo Wehrli fallen verletzt aus. Bei Daniel Flad ist unklar, ob er nach seiner Gehirnerschütterung zurückkommt. Zudem sind Kalle Gaugisch und Friedrich Henselek mit der DHB-Auswahl unterwegs. „Wir haben unter der Woche nur mit zwei Rückraumspielern trainiert und müssen erst einmal schauen, wer fit wird am Wochenende“, sagt Thiemann.
„Eigene Fehler reduzieren und die des Gegners nutzen“
„Die HG ist eine Mannschaft in der viel Energie steckt – aber teilweise auch viele Fehler und Hektik. Ihre Spiele sind geprägt von krassen Phasen, in denen sie richtig gut sind, aber auch solchen in denen sie in kurzer Zeit viele Fehler machen“, kennt Thiemann die Stärken und Schwächen des Gegners. „Die HG spielt vom System her ähnlich wie Bittenfeld, da können wir einige Dinge, die da schon nicht schlecht waren, versuchen noch einen Tick besser hinzubekommen. Vieles wird davon abhängen, wer schneller zu seinem Spiel findet, die eigenen Fehler reduziert und die des Gegners maximal ausnutzt.“