Die „Jung Gallier“ gewinnen den letzten Auftritt vor heimischem Publikum gegen die Wölfe Würzburg mit 32:29 (15:17).
Handball-Drittligist HBW Balingen-Weilstetten II hat in seinem letzten Saison-Heimspiel nochmals alles in die Waagschale geworfen und sich mit einem couragierten Auftritt gegen die Wölfe Würzburg am Ende die zwei Punkte verdient. Mit 32:29 (15:17) setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Micha Thiemann gegen den Ex-Bundesligisten aus Franken durch.
Konzentrierter Beginn gegen die „Wölfe“
Bereits in der Vorwoche zeigten die „Jung-Gallier“ bei der knappen 24:27-Niederlage gegen den Aufsteiger und Meister Kornwestheim vor heimischem Publikum eine beherzte Vorstellung. Zu etwas Zählbarem hatte es gegen die „Lurchis“ aber noch nicht gereicht. Ganz nun anders gegen Würzburg. Die Hausherren starteten konzentriert, und der am Ende elffache Torschütze Dan van Vliet brachte seine Mannschaft nach zwei Minuten in Führung. Mitte der ersten Halbzeit kamen die Gäste aber wieder ins Spiel zurück.
Würzburg nimmt zwei Tore-Führung in die Halbzeitpause
Von 6:6 (14.) stellten die „Wölfe“ binnen zwei Minuten auf 6:9. Kurzzeitig konnte Felix Eisele mit dem 11:11 den Ausgleich erzielen, doch die Gäste erarbeiteten sich beim 11:14 erneut einen 3:0-Lauf. Den Vorsprung konnten die Würzburger zum Pausenstand von 15:17 halten.
Offener Schlagabtausch in der zweiten Hälfte
Nach Wiederanpfiff dauerte es nicht lange, ehe Lars Bänsch seine Farben beim 19:18 erneut in Führung brachte. Diesen Vorsprung gaben die Schützlinge von Micha Thiemann nicht mehr her. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Mit den Toren ihres zweitligaerfahrenen Lev Szuharev und Außenspieler Dominik Schömig kamen die Gäste mehrmals gefährlich heran. Beim 26:25 (51.) schafften es die „Jung-Gallier“, mit einem Doppelpack von Denis Milosavljevic, der sechs Tore zum Sieg beisteuerte, auf 29:26 wegzuziehen.
Trainer Thiemanns Auszeit fruchtet
In einer packenden Schlussphase stellten die Gäste aus Würzburg mit einer gehörigen Portion Moral auf 29:29-Unentschieden (58.). Thiemann nahm die Auszeit, die mit drei Toren in Folge fruchtete. Van Vliet und Sem Banzhaf sorgten mit ihren Treffern für die Entscheidung. HBW II: Bessel, Hajdu, Bierfreund – Nyesö (2), Gaugisch, Flad (2), van Vliet (10), Henselek, Eisele (6/5), Milosavljevic (6), Bänsch (3), Banzhaf (2), Mann, Selinka, Soos (1).