Der HBW Balingen-Weilstetten II will seine starke Vorrunde am Sonntag um 17 Uhr mit einem Heimsieg gegen Salamander Kornwestheim krönen.
Mit dem 32:31-Last-Minute-Sieg bei der TG Landshut hat der HBW Balingen-Weilstetten II den ´“Turnaround“ nach zuvor drei Niederlagen geschafft. Nun streben die „Jung-Gallier“ einen positiven Abschluss der Vorrunde an.
Kleine Ergebnis-Delle
„Der Sieg gegen Landshut war sehr wichtig. Zum Einen für unsere Ausgangslage, und noch viel wichtiger, dass wir nach der ersten kleineren Ergebnis-Delle den Turnaround geschafft haben“, blickt HBW-Trainer Micha Thiemann auf die Partie in Niederbayern zurück.
Letzte Heimspiel des Jahres
Doch nun wartet im letzten Heimspiel des Jahres mit Kornwestheim ein ganz anderes Kaliber auf die Balinger Zweite. „Das wird keine leichte Aufgabe. Kornwestheim ist wahrscheinlich das eingespielteste Team der Liga mit seiner Achse Kazmeier, Reusch und Tinti, die schon seit sechs, sieben Jahren zusammen spielen. Kornwestheim kommt im Angriff immer auf ein gewisses Grundniveau. Kazmeier kann auch von hinten gefährlich sein, Reusch ist der Spielgestalter in der Rückraummitte, und Tinti ist der ruhigere Part auf Rückraum rechts, der sehr wenig Fehler macht“, so der HBW II-Coach.
Eine unkonventionelle Abwehr
„Auch von der Bank können sie noch Spieler bringen, die Dampf machen“, kennt Thiemann die Vorzüge des Gegner ganz genau. Er verweist auf die unkonventionelle Abwehr der „Lurchis“. Sie haben viele Systemwechsel drin und werden auf verschiedene Auslösehandlungen sehr schnell offensiv. Da gilt es dann, jede einzelne Aktion neu zu bewerten.“ Der HBW-Coach weiß, „dass wir große Räume haben werden. Da dürfen wir nicht in Hektik verfallen; denn das ist das, was Kornwestheim will; dass der Gegner dazu verleitet wird, schnelle Abschlüsse zu nehmen und schnelle Pässe an den Kreis zu spielen. Deshalb müssen wir unsere Angriffe ruhig mit guter Vorbewegung und Zug zum Tor ausspielen“, gibt Thiemann die Marschrichtung vor. „In der Abwehr wollen wir so agieren, wie gegen Landshut in vielen Phasen, wo wir sehr gut verteidigt haben. Einige der Gegentore in der ersten Hälfte sind aus Fehlern, die wir vorne gemacht haben, entstanden. Deshalb müssen wir im Rückzugsverhalten stärker werden und vorne auf unser Normalniveau kommen, was die Wurfquote angeht und die technischen Fehler reduzieren.“
Personelle Fragezeichen
Verzichten muss Thiemann bei seinem Vorhaben auf Mika Schüler, der sich am Handgelenk verletzt hat; fraglich ist der Einsatz von Danil Dyatlov. Ein Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Bennet Strobel und Lukas Pawelka.